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[AJFM] Pressemitteilungen

Begonnen von Schappi, 25. März 2012, 12:34:06

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Kakadu

Überraschung in Motzenbrunn: Rauh übernimmt die Hornets

MOTZENBRUNN – Die Gerüchteküche brodelte schon länger, nun ist die Überraschung offiziell: Der Fußballclub Motzenbrunn Hornets stellt zur kommenden Saison die Weichen neu und holt sich prominente Verstärkung an die Seitenlinie. Klorian Rauh wird ab Sommer die Geschicke des Vereins in Personalunion als Manager und Trainer leiten.
Zunächst war über Peter Pucalt und Lars Blender als Nachfolger für den scheidenden Manager Kakadu spekuliert worden. Doch jetzt kam es ganz anders.
Mit Klorian Rauh kommt der Bruder des langjährigen Managers von FC Saalfeld an die Salzach. Managererfahrung ist bei dem gebürtigen Saalfelder noch keine vorhanden, aber trotzdem wusste er anscheinend den Vorstand der Motzenbrunn Hornets von sich zu überzeugen. "Als langjähriger Co-Trainer seines Bruders, weiß er, wie man Talente entwickelt", so der Vorstand der Hornets.
Auf die Frage nach weiteren Neuzugängen, zuckte der neue Manager nur mit den Schultern.
"Als erstes gilt es die Mannschaft kennen zu lernen", waren die ersten aber auch einzigen Sätze des neuen, wortkargen Managers auf seiner ersten Pressekonferenz im Rampenlicht.

(Kakadu / Do., W48 S97)

Trylater

Gelbe Tröpfchen zum Pipi Preis

Wer kennt es nicht - die legendäre Szene:
Der Stürmer kommt angerauscht und der Torwart entleert gerade seine Blase!
Mit TW Harbert "Pinkelt innen"  Windsperger könnten Sie dem ganzen noch die Krone aufsetzen.
Das disziplinierte Schlitzohr ist nämlich für weniger als 4 Tausend Jünger-Taler zu haben.

(Trylater / Sa., W48 S97)
Auch und vielleicht gerade weil!
Wie et so jekumme is so...Wuhn!
Dat et jetzt so is...
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Du sprichst Latein ?!

Florian Rauh

Co-Trainer (m/w/d) für zukünftigen Amateur-Fußballverein gesucht

Du hast ein Herz für Fußball, aber keine Angst davor, auch mal in einer etwas chaotischen Umgebung zu arbeiten? Dann bist du bei uns genau richtig!

Was dich erwartet:
Ein Team, das seine eigene Definition von ,,Disziplin" hat.
Taktische Herausforderungen, die selbst die besten Strategen ins Grübeln bringen.
Eine ehrliche und direkte Kommunikation – wir wissen, dass wir nicht immer gewinnen, aber wir geben nie auf!

Deine Aufgaben:
Unterstützung des Trainers bei allem, was so anfällt, von taktischen Anweisungen bis zum Motivieren der Truppe.
Kreative Ideen für das Training, auch wenn der Ball mal wieder nicht so will, wie wir.
Gute Laune verbreiten, selbst wenn das Ergebnis nicht ganz so ist, wie erhofft.

Was du mitbringen solltest:
Humor und Geduld.
Erfahrung im Fußball, idealerweise mit einem Augenzwinkern.
Die Fähigkeit, auch in schwierigen Momenten den Kopf oben zu behalten.

Wenn du Lust hast, Teil unseres einzigartigen Teams zu werden, dann melde dich bei uns! Wir freuen uns auf dich!

Viele Grüße
ChatGPT

(Florian Rauh / Sa., W48 S97)

Schappi

Dagersheim verpasst D-Pokal

Keine wirkliche Überraschung, aber das erste mal seit 59 Saisons ist Dagersheim nicht im D-Pokal vertreten.

(Schappi / Mo., W1 S98)

BjSch218

Rot-Weiß Werneuchen startet in die Saisonvorbereitung

Zeitung: Der Kreisliga-Kurier
von Siggi Senfklecks

Mit Muskelkater, Maßband und Mallorca-Playlist – Rot-Weiß Werneuchen startet in die Oberliga-Vorbereitung

Werneuchen – Es geht wieder los. Die Fußballschuhe quietschen, die ersten Oberschenkel melden sich vorsorglich krank und irgendwo im Dorf wird bereits diskutiert, ob Bier nach dem Training eher Regeneration oder Tradition ist. Beim SV Rot-Weiß Werneuchen hat die Vorbereitung begonnen – und diesmal führt sie direkt ins Abenteuer Oberliga Nord/Ost.

Nach einer Saison mit 90 Punkten und einem Torverhältnis von +105 (im Dorf auch bekannt als ,,läuft bei uns") ist klar: Jetzt wird's ernst. Oder zumindest ernster. Also ein bisschen.

--Meisterfeier: Balkon? Haben wir nicht. Stimmung? Mehr als genug.--

Der Aufstieg wurde natürlich gebührend gefeiert. Da das Dorfrathaus keinen Balkon besitzt – was im Nachhinein als planerischer Fehler gewertet wird – verlagerte sich die Feier kurzerhand ins ,,Venezia/Pinte". Dort versammelten sich 90 bis 100 Fans, was für Werneuchen ungefähr einer Großdemonstration entspricht.

Es wurde gesungen, gelacht und analysiert. Vor allem letzteres – denn nichts wird im Fußball so intensiv aufgearbeitet wie ein Spiel, das man schon gewonnen hat. Irgendwann zwischen drittem Getränk und fünfter Wiederholung des ,,Meister!"-Rufs waren sich alle einig: Das war nicht nur verdient, das war fast schon unverschämt souverän.

Ein Spieler soll am Ende des Abends versucht haben, den Tresen als Ersatzbalkon zu nutzen. Ob erfolgreich, ist bis heute nicht ganz geklärt.

--Vorbereitung: Laufen, leiden und kreative Ausreden--

Jetzt aber wieder Alltag – beziehungsweise das, was man in Werneuchen darunter versteht. Bedeutet konkret: anstrengendes Konditionstraining. Viel davon. Sehr viel davon. So viel, dass einige Spieler bereits beim Aufwärmen nostalgisch an die Sommerpause zurückdenken.

Um die Motivation hochzuhalten, greift das Trainerteam tief in die Trickkiste – und gelegentlich auch in die Jugendabteilung: Es wird fangen gespielt, in verschiedenen Varianten, bei denen sich erstaunlich schnell herausstellt, dass selbst gestandene Männer plötzlich wieder taktisch klug um Bäume laufen können. Auch Einwürfe werden intensiv trainiert – stilecht wie im Kindertraining, inklusive der einen oder anderen Diskussion, ob der Ball jetzt wirklich hinter dem Kopf war oder eher so ,,halb".

Besonders legendär sind die Sonntagseinheiten: Lauftraining am Morgen – idealerweise direkt nach einem Dorffest am Samstagabend. Während einige Spieler versuchen, sich mit Sonnenbrille und Mineralwasser über die Strecke zu retten, wird anderen plötzlich bewusst, dass Ausdauer nicht nur eine Frage der Beine ist.

Nicht minder beeindruckend ist die Kreativität bei Trainingsabsagen: Muskelkater vom Training vor zwei Tagen, überraschend wichtige Geburtstage von Omas, die man ,,auf keinen Fall verpassen kann", oder bei den jüngeren Spielern plötzlich angesetzte, extrem wichtige Klassenarbeiten – meist genau dann, wenn Intervallläufe auf dem Plan stehen.

Trotz allem gilt: Wer da ist, wird fitter. Und wer nicht da ist, muss sich um die Getränkeversorgung beim nächsten Training kümmern.

--Auswärtsfahrten: Fußball trifft Bildungsreise--

Ein echtes Highlight der Vorbereitung: Alle Testspiele gegen höherklassige Mannschaften finden auswärts statt. Für die Spieler bedeutet das vor allem eines – Busfahren. Viel Busfahren.

Damit verbunden ist ein inoffizieller Bildungsauftrag: Deutsche Geografie wird neu entdeckt (,,Wie viele Orte gibt es eigentlich mit -hagen?"), und auch geschichtliche Fragen werden zumindest kurz angerissen – meist dann, wenn jemand googelt, wo man eigentlich gerade ist.

Die Hinfahrten sind geprägt von Konzentration, Musik und vereinzelten Nickerchen. Die Rückfahrten hingegen... nun ja. Sagen wir so: Die Mannschaft verarbeitet das Spielgeschehen auf ihre ganz eigene Art. Mit Partymusik, Gesprächen über verpasste Chancen (,,Den hätte ich normalerweise gemacht!") und der ein oder anderen Kaltgetränke-Analyse wächst das Team zusammen.

Dabei ist allen bewusst: Die Gegner sind stark, die Aufgaben anspruchsvoll – und genau deshalb sind diese Spiele wertvoll. Auch wenn die Anzeigetafel gelegentlich sehr ehrlich ist.

--Kader: Wer bleibt, wer geht – und wer kennt schon den Weg zum Training?--

Personell herrscht Bewegung: 11 Abgänge sind bereits fix, bis zu 6 weitere könnten folgen. Gleichzeitig stehen 7 Neuzugänge bereit, die nicht nur sportlich integriert werden sollen, sondern auch lernen müssen, wie das Leben in Werneuchen funktioniert.

Das beginnt bei einfachen Dingen wie ,,Wo ist der Trainingsplatz?" und endet bei komplexeren Fragen wie ,,Wer bringt was zum Grillabend mit?"

Gesucht werden außerdem noch 2–3 weitere Verstärkungen – idealerweise Spieler, die sowohl Oberliga-Niveau als auch Sitzfleisch für lange Busfahrten mitbringen.

--Teambuilding: Wenn aus Mitspielern Mittrinker... äh, Mitstreiter werden--

Natürlich wird auch neben dem Platz am Zusammenhalt gearbeitet. Geplant sind Mannschaftsabende, Ausflüge und alles, was dazugehört.

Ob Fahrradtouren mit unklarem Ziel, Grillabende mit klarer Getränkeverteilung oder Spieleabende, die überraschend laut werden – das Ziel ist immer dasselbe: ein Team zu formen, das sich versteht. Und zwar nicht nur taktisch.

Ein Spieler brachte es kürzlich treffend auf den Punkt: ,,Nach drei Trainingseinheiten kennst du die Laufwege. Nach drei gemeinsamen Abenden kennst du die Leute."

--Ziele: Hoch hinaus – mit Bodenhaftung--

Trotz aller Lockerheit sind die Ziele klar formuliert: eine starke Saison, möglichst weit im Verbandspokal kommen – und wer weiß, vielleicht auch wieder ganz oben angreifen.

Bis dahin gilt jedoch: laufen, lernen, lachen. Und vor allem zusammenwachsen – auf dem Platz, im Bus und gelegentlich auch am Tresen.

Denn eines ist sicher: Beim SV Rot-Weiß Werneuchen wird die Vorbereitung zwar anstrengend, aber garantiert nicht langweilig.


(BjSch218 / Fr., W1 S98)
" Am Spielstand wird sich nicht mehr viel ändern, es sei denn es schießt einer ein Tor."- Franz Beckenbauer :pallino:

cehathe

Yami Hildegard knapp am Aufstieg vorbei – Küchenparty statt Pokal!

Der Traum von der dritten Liga ist geplatzt – zumindest fast. Die Managerin von Yami Hildegard berichtete, dass ihre Mannschaft den Aufstieg nur haarscharf verpasst hat. Doch Trübsal blasen? Fehlanzeige!

Stattdessen feierten die Spieler ausgelassen – nicht auf dem Spielfeld, sondern in der Vereinsküche. Zwischen Töpfen, Pfannen und dem obligatorischen Nudelsalat wurden neue Taktiken geschmiedet. ,,Wir bereiten gerade die nächsten Mahlzeiten... ähhh, Angriffe vor", scherzte die Trainerin.

Fans dürfen also gespannt sein: Auch ohne Liga-Aufstieg bleibt Yami Hildegard ein Team mit Humor, Hunger und Kampfgeist – auf dem Teller wie auf dem Platz.

(cehathe / Sa., W1 S98)
AJFM - Yami Hildegard

Willi_1FCW

Saisonvorbereitung in Köpenick - Ein Blick auf die bevorstehenden Wochen des Oberligisten

Zeitung: Waldseiten-Echo
  von Schmitte Schmierfink

Die Vorzeichen für die kommende Saison beim traditionsreichen 1. FC Waldseite Köpenick könnten kaum besser stehen. Zumindest, wenn man die wirklich wichtigen Leistungsparameter betrachtet. Während andere Vereine sich mit schnöden Dingen wie Taktik, Fitness oder Transferpolitik beschäftigen, setzt man in beim Aufsteiger seit Jahren auf ein bewährtes Erfolgsrezept: Teamgeist, Trinkfestigkeit und eine eiserne Durchhalte-Mentalität.

Die Vorbereitung begann wie gewohnt mit der vereinsinternen Leistungsdiagnostik. Statt Laktattests standen Disziplinen wie ,,Kastenlauf um die nahegelegene "Wuhle" gegen die Uhr", ,,Blindverkostung regionaler Hopfenkaltschalen" und das gefürchtete ,,Drei-Tage-ohne-Wasser-nur-Bier-Experiment" auf dem Programm. Trainerlegende Willi zeigte sich zufrieden: ,,Die Jungs sind topfit. Einige erkennen sogar nach dem fünften Durchgang noch den eigenen Mitspieler – das ist nicht selbstverständlich."

Ein besonderer Fokus liegt auch in diesem Jahr wieder auf den teambildenden Maßnahmen. Highlight ist die Teilnahme an der regionalen Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf. Torwart Tamaro "Hugo Egon" Balder gilt hier als Geheimfavorit, nachdem er im letzten Jahr einen Stiefel so weit schleuderte, dass er kurzzeitig als Drohne beim nahegelegenen Flughafen gemeldet wurde. ,,Das stärkt nicht nur die Schulter, sondern auch den Zusammenhalt – man muss ja gemeinsam suchen gehen", erklärte der verlässliche Schlussmann der Köpenicker.

Nicht weniger wichtig ist das alljährliche Wett-Trinken auf dem Köpenicker Altstadtfest, das vereinsintern als ,,Champions League der Leber" gilt. Hier wird die Startelf traditionell nicht nach sportlicher Leistung, sondern nach Standfestigkeit bestimmt. Nachwuchsspieler haben es schwer, sich gegen erfahrene Kräfte wie Joachim ,,Der Lhust Tr" Hopfner durchzusetzen. Auch der bis dato ungeschlagene Hildebrandt "Achtung Heißer" Assfalg hat Gerüchten zufolge einmal ein alkoholfreies Bier freiwillig abgelehnt und dem Wirt, Sympathisant des städtischen Vereinsrivalen, eine beabsichtigte Magenvergiftung unterstellt.

Sportlich setzt der Verein ebenfalls ein Ausrufezeichen – zumindest im Terminkalender. Eine beeindruckende Reihe von Freundschaftsspielen gegen Erst- und Zweitligisten steht an. Die Gegner sehen diese Partien vor allem als lockere Trainingseinheiten, während der 1. FC Waldseite Köpenick sie als Gelegenheit nutzt, internationale Trinkkulturen zu studieren. ,,Wir nehmen aus jedem Spiel etwas mit", so der sportliche Leiter. ,,Meistens Kisten."

Die Saisonziele sind klar definiert: Irgendwo im oberen Tabellenmittelfeld landen, möglichst viele dritte Halbzeiten gewinnen und den Ruf als unangenehmster Auswärtsgegner der Liga weiter festigen – weniger wegen des Spiels, mehr wegen der anschließenden Feierlichkeiten.

Sollte es am Ende doch für den dritten Aufstieg in Folge reichen, wäre das natürlich unfassbar schön. Aber wie man in Köpenick sagt: ,,Wichtiger als drei Punkte sind drei Runden."

In diesem Sinne: Die Saison kann kommen – die Mannschaft ist bereit. Und der Getränkelieferant auch. Prost!

(Willi_1FCW / Mi., W2 S98)
1.FC Waldseite Köpenick

Saison 98  -  Oberliga Nord/Ost
Saison 97  -  Verbandsliga Ost (Vizemeister) + Verbandspokalsieger
                    + Kontinentalpokalsiegerbesieger (5:1 Auswärtssieg bei KKW Greifswald)
Saison 96  -  Anfängerliga Ost (Meister) + Manager der Saison

anstossfreak1986

Wahl zum "Manager des Jahres"

Wenn große Momente im Leben eines Menschen anbrechen, erkennt man sie meist daran, dass plötzlich alle so tun, als hätten sie ,,es schon immer gewusst". Genau so wirkt es dieser Tage in der digital vernetzten Fußballwelt, nachdem Kai Wächter, seines Zeichens virtuoser Taktikflüsterer und frisch gekrönter ,,Manager des Jahres" im Online-Fußballmanager, seinen wohlverdienten Platz auf dem Thron eingenommen hat.

,,Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die mich auf meinem Weg begleitet haben – besonders bei der künstlichen Intelligenz, die mir ständig Spieler empfohlen hat, die ich mir gar nicht leisten konnte.
Meinen Konkurrenten danke ich ebenfalls. Ihr habt mich gefordert, motiviert und gelegentlich verzweifeln lassen – und genau deshalb war es ein großartiges Jahr.
Und natürlich danke ich meiner Mannschaft: den 11 kleinen Pixelhelden, die sich niemals beschwert haben – nicht mal über den Trainingsplan.", so Wächter.

(anstossfreak1986 / Di., W5 S98)

roterbuller

Doppelspiel im Managerbüro? – Rätsel um Klorian ,,Kakadu" Rauh

Ein investigativer Bericht von Katharina Krawinkel
Motzenbrunn/Saalfeld – Es sind oft die kleinen Unstimmigkeiten, die große Geschichten ins Rollen bringen. So auch in diesem Fall: Bei der Durchsicht der nationalen Statistiken zur Wahl des ,,Managers der Saison 97" in der 2. Liga fiel dem Unterzeichner ein Name ins Auge, der stutzig machte – Klorian Rauh. Ein Name, der auf den ersten Blick wie ein Tippfehler wirkt, auf den zweiten jedoch Fragen aufwirft.
Denn nur wenige Zeilen weiter findet sich ein zweiter, deutlich bekannterer Name: Florian Rauh, Manager des FC Saalfeld. Zwei Namen, frappierend ähnlich. Ein Zufall? Oder steckt mehr dahinter?
Zwei Vereine, ein Name – oder eine Identität?
Während Klorian Rauh, besser bekannt unter dem Spitznamen ,,Kakadu", beim Team Motzenbrunn Hornets als strategisch denkender, eher zurückhaltender Manager gilt, ist sein vermeintliches Pendant Florian Rauh beim FC Saalfeld für seine schillernde Art bekannt. Unterschiedlicher könnten die öffentlichen Profile kaum sein.
Und doch: Beide tauchen im selben Zeitraum in den offiziellen Statistiken auf. Beide tragen – bis auf einen Buchstaben – denselben Namen.
Spurensuche zwischen Statistik und Stil
Eine erste Analyse der verfügbaren Daten zeigt: Die Zeiträume der Tätigkeit überschneiden sich auffällig.
Ein Insider, der anonym bleiben möchte, äußerte gegenüber unserer Redaktion:
,,Die Ähnlichkeit ist uns intern auch aufgefallen. Aber offiziell sind das zwei verschiedene Personen."
Doch wie belastbar ist diese Aussage?
Tippfehler oder Tarnung?
Eine naheliegende Erklärung wäre ein schlichter Übertragungsfehler in den Statistiken.
Bleibt also die spekulativere, aber nicht weniger spannende These: Könnte es sich tatsächlich um ein und dieselbe Person handeln, die unter zwei Identitäten agiert?
Motivlage unklar
Warum ein Manager zwei Teams betreuen sollte, bleibt offen. Denkbar wären strategische Vorteile, persönliche Ambitionen oder schlicht ein Hang zur Inszenierung.
Fazit
Was als zufällige Entdeckung begann, entwickelt sich zu einem möglichen Doppelspiel im Schatten der Liga. Ob es sich um einen simplen Datenfehler oder eine bewusst geschaffene zweite Identität handelt, bleibt vorerst ungeklärt.
Eines jedoch steht fest:
Der Fall Rauh wird die Liga noch beschäftigen.
Die Redaktion bleibt dran.


(roterbulle / Di., W5 S98)

Anstoss-Preuße

Amherd kocht weiter

Das Feuer brennt noch. Rene "Kocht" Amherd hat auch im hohen Alter von 35 seinen Vertrag in Königsberg weiter verlängert. Während die Urgesteine Alefelder und Amberg sich verabschiedet haben, bleibt Amherd weiter am Ball.

Kein Wunder, denn er steht vor seinem nächsten Meilenstein. 1099 Karrierespiele stehen nun schon auf seinem Konto. Heute Abend im Vorbereitungsspiel gegen Alsfeld (der Name passt in die Reihe) steht Spiel Nummer 1100 an, 1060 davon im Trikot der Preußen.

Doch wie lange macht er weiter?

"Ich schaue nur noch von Meilenstein zu Meilenstein. 1100 Spiele heute, 1111 Spiele demnächst, 555 Ligaspiele diese Saison und den Kater am nächsten Tag müssen wir erst einmal überleben."

(Anstoss-Preuße / Mi., W5 S98)
Die Preußenfische (Dascyllus) sind eine Gattung der Barschartigen, die aus zehn Arten besteht.