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Der ernste Thread

Begonnen von Frosch, 22. März 2012, 04:01:19

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jeto, Akumaru und 2 Gäste betrachten dieses Thema.

angryflo

ZitatEs ist Krieg in Europa: Russland hat die Ukraine aus mehreren Richtungen angegriffen.
Präsident Wladimir Putin befahl am Donnerstag eine großangelegte Militäroperation gegen das Nachbarland aus der Luft, am Boden und zur See. In einer Fernsehansprache sagte Putin, Russland strebe die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung der Ukraine an.
Der Kreml hat in den vergangenen Jahren immer wieder behauptet, 2014 hätten aus dem Ausland gesteuerte "Faschisten" in Kiew einen Staatsstreich herbeigeführt.

"Ich habe beschlossen, eine Sonder-Militäroperation durchzuführen. Ihr Ziel ist der Schutz der Menschen, die seit acht Jahren Misshandlung und Genozid ausgesetzt sind", sagte der Kremlchef in der Rede, die gegen 3.30 Uhr deutscher Zeit begann. Für diese Vorwürfe hat Putin bislang keine Beweise vorgelegt.
US-Präsident Joe Biden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die Europäische Union und die Nato verurteilten Putins Vorgehen scharf und kündigten weitere Sanktionen an. EU und Nato beriefen Krisengipfel ein.
Nach Angaben von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg griff das russische Militär aus verschiedenen Richtungen an und attackierte militärische Infrastruktur sowie wichtige Ballungszentren in der Ukraine. Stoltenberg sprach in Brüssel von Luft- und Raketenangriffen und einem Einsatz von Bodentruppen und Spezialkräften.
Russland hat nach westlichen Angaben etwa 150 000 Soldaten an der Grenze zur Ukraine zusammengezogen. Nach Nato-Angaben gibt es außerdem 30 000 russische Soldaten im nördlichen Nachbarland Belarus.
Putin hatte am Montag die Unabhängigkeit der Separatistenregionen Donezk und Luhansk in der Ostukraine anerkannt. Dort rollten nun russischen Panzer ein. Der Kremlchef plant zum zweiten Mal nach 2014 einen Einmarsch in die Ukraine.
Nach Angaben des ukrainischen Generalstabs wurden bis Mittag (MEZ) mehr als 30 Angriffe mit Flugzeugen, Artillerie und Marschflugkörpern "auf ukrainische zivile und militärische Infrastruktur" gezählt. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht.
Die Nato aktivierte als Reaktion auf den russischen Angriff die Verteidigungspläne für Osteuropa. Der Oberbefehlshaber der Nato-Streitkräfte bekommt weitreichende Befugnisse, um zum Beispiel Truppen anzufordern und zu verlegen, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Bündniskreisen erfuhr.
Die US-Regierung hat seit Beginn des Konflikts um die Ukraine bereits rund 6000 Soldaten in osteuropäische Nato-Mitgliedsländer verlegt oder deren Verlegung angekündigt. Die meisten von ihnen wurden nach Polen verlegt, das im Osten an die Ukraine grenzt.
Die Nato schließt eine militärische Unterstützung der Ukraine weiter aus. "Wir haben keine Nato-Truppen in der Ukraine, und wir haben auch keine Pläne, Nato-Truppen in die Ukraine zu schicken", sagte Stoltenberg.
US-Präsident Biden verurteilte den russischen Angriff im Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. "Die Gebete der ganzen Welt sind heute Nacht beim ukrainischen Volk, während es unter einem unprovozierten und ungerechtfertigten Angriff durch die russischen Streitkräfte leidet", erklärte Biden. "Die Welt wird Russland zur Rechenschaft ziehen."
Biden wollte sich noch am Donnerstag mit seinen Amtskollegen aus der Gruppe der sieben wichtigsten Wirtschaftsnationen (G7) besprechen.
Bundeskanzler Scholz nannte den russischen Angriff einen eklatanten Bruch des Völkerrechts. "Als nächsten Schritt werden wir in enger Absprache mit unseren internationalen Partnern in der Nato und in der Europäischen Union noch heute weitere harte Sanktionen gegen Russland beschließen", sagte er in Berlin.
An die Adresse des russischen Präsidenten sagte Scholz: "Es wird sich zeigen: Putin hat mit seinem Krieg einen schweren Fehler begangen."
Als Reaktion auf den Angriff brach die Ukraine die diplomatischen Beziehungen mit Russland ab. Präsident Wolodymyr Selenskyj rief den Kriegszustand aus.
Russland und China machen nach Angaben aus Moskau die USA und die Ukraine für die Eskalation in der Ukraine verantwortlich. Das teilte das Außenministerium in Moskau nach einem Gespräch von Ressortchef Sergej Lawrow mit dessen chinesischem Kollegen Wang Yi mit.
Angesichts der massiven internationalen Proteste warnte der Kreml den Westen vor einem Abbruch der diplomatischen Beziehungen. "Ein Land wie Russland kann nicht hinter einem Eisernen Vorhang sein", sagte der Sprecher des russischen Präsidialamts, Dmitri Peskow, der Agentur Interfax zufolge.
Die neuen EU-Sanktionen werden nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Zugang russischer Banken zu den europäischen Finanzmärkten stoppen. Russische Vermögenswerte in der EU sollen eingefroren, wichtigen Sektoren der russischen Wirtschaft der Zugang zu Schlüsseltechnologien und Märkten verwehrt werden.
An den internationalen Handelsplätzen brachen die Kurse ein. In Frankfurt ging beispielsweise der Leitindex DAX auf Talfahrt. Direkt zum Handelsstart fiel die Marke von 14 000 Punkten.
Die Bundesregierung rief deutsche Staatsangehörige auf, die Ukraine zu verlassen.

Wie der ukrainische Generalstab weiter mitteilte, wurde der Feind im Gebiet Tschernihiw, das im Nordwesten an Belarus grenzt, gestoppt. "Heftige Kämpfe gehen in Richtung Charkiw weiter." Die Großstadt Charkiw liegt im Osten unweit der russischen Grenze. Mariupol am Asowschen Meer sei "unter volle Kontrolle zurückgebracht worden".
Mit Blick auf den Süden des Landes teilte das Militär mit: "In Cherson ist die Situation schwierig." Die russische Armee starte auch Offensiven von der 2014 von Russland einverleibten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim in Richtung Cherson und Melitopol aus.
Russland hatte betont, keine Flugzeuge, Raketen oder Artillerie gegen ukrainische Städte einzusetzen, sondern lediglich gegen militärische Infrastruktur, Luftverteidigung und Flugplätze vorzugehen.
Bei einem Angriff auf den Flugplatz Hostomel - rund 30 Kilometer nordwestlich des Zentrums von Kiew - seien mindestens drei russische Hubschrauber abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium mit.
Die Berichte beider Seiten ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Aus Angst vor einem noch größer angelegten russischen Angriff auf die Ukraine flohen viele Menschen aus der Hauptstadt. Vor Bankautomaten in Kiew bildeten sich lange Schlangen, wie ein dpa-Korrespondent berichtete. Fotos zeigten lange Autokolonnen. Andere versuchten, mit Zügen aus der Metropole zu flüchten.
Viele Menschen deckten sich mit Lebensmitteln und Trinkwasser ein. Die U-Bahn stellte am Vormittag ihren Betrieb nicht ein. Am Morgen liefen testweise die Luftschutzsirenen.

Quelle: https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/neue-eskalationsstufe-ukraine-konflikt-russland-startet-grossangelegten-krieg-11071685

BONSTAR

#3601
Noch nicht bestätigt. Aber angeblich wurde heute ein türkisches Schiff auf den Weg nach Odessa von Russland beschossen. Wenn sich das bewarheitet und je nach dem wie die Türkei damit umgeht,..
AJFM
ab S33 FS Teutonia Bonn: V-Pokal 43, Finalist 38, 41 & 42; N-Pokal 62, Finalist 60
ab S69 FS Rheinlöwen Bonn: V-Pokal 72

Schappi

Seit 3:30 Uhr wird zurück geschossen :ah:

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dAb

Zitat von: BONSTAR am 24. Februar 2022, 16:11:39
Noch nicht bestätigt. Aber angeblich wurde heute ein türkisches Schiff auf den Weg nach Odessa von Russland beschossen. Wenn sich das bewarheitet und je nach dem wie die Türkei damit umgeht,..
Die waren doch eigentlich Freunde oder nicht? :kratz:
AJFM:
Meister: 1, 5, 6, 7, 13, 16, 28, 32
Pokal: 23, 32
Supercup: 8, 14, 17, 20, 26

:joint:

BashStar

Das wäre dann auch ein Angriff auf ein Nato Mitglied
AJFM: Devils Altmühltal FC 1. Liga
Meister S59, S74, S75
Nat. Pokalsieger S68, S73, S83
Supercup-Sieger S60, S74, S76, S84
Internat. Pokalsieger S78, S83

BONSTAR

Ich hoffe ich verwechsel da jetzt nichts.. Aber wurde wohl durch Reuters bestätigt. Inzwischen hat die NATO die Verteidigungspläne aktiviert und die Bundeswehr nationale Alarmmaßnahmen. Außerdem wird erwägt, Reservisten einzuberufen.
AJFM
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dAb

20k Reservisten. War in der Ukraine nicht von 200k oder so die Rede? :tuete:


Bist du eigentlich auch automatisch Reservist oder bist du aus allem raus?
AJFM:
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:joint:

BONSTAR

Zitat von: dAb am 24. Februar 2022, 18:30:38
20k Reservisten. War in der Ukraine nicht von 200k oder so die Rede? :tuete:


Bist du eigentlich auch automatisch Reservist oder bist du aus allem raus?
Wie viele (aktive) Reservisen die Ukraine hat, weiß ich garnicht. Habe aber glaube ich auch was von 200k gelesen.
Ich selbst bin zwar ehemaliger, allerdings kein aktiver Reservist. Nehme u. a. an keinerlei Wehrübungen teil.
AJFM
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BONSTAR

Immerhin etwas positives aus Russland. Viele Demonstranten auf den Straßen die gegen den Krieg demonstrieren. Und ich kann mir auch vorstellen, dass im Militär auch nicht jeder hinter Putin steht und wenn er eine gewisse Grenze zu überschreiten versucht, dem Hurensohn einen Aktenkoffer unter den Tisch stellt. Nur diesmal effektiver, als 1944.
AJFM
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dAb

Zitat von: BONSTAR am 24. Februar 2022, 18:56:59
Wie viele (aktive) Reservisen die Ukraine hat, weiß ich garnicht. Habe aber glaube ich auch was von 200k gelesen.
Ich selbst bin zwar ehemaliger, allerdings kein aktiver Reservist. Nehme u. a. an keinerlei Wehrübungen teil.
Hätte ja sein können, dass es irgendwelche Regelungen auch für ehemalige gibt. Deswegen die Nachfrage.
AJFM:
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:joint:

BONSTAR

Zitat von: dAb am 24. Februar 2022, 19:59:47
Hätte ja sein können, dass es irgendwelche Regelungen auch für ehemalige gibt. Deswegen die Nachfrage.
WENN eine Mobilmachung in Kraft treten würde, würden ohnehin alle gesunden Männer zwischen 18-60j., die nicht andere staatlich wichtige Aufgaben besetzten, eingezogen. Da ist es egal, ob Reservist oder nicht.
AJFM
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Ueberflieger

Zitat von: BONSTAR am 24. Februar 2022, 20:08:19
WENN eine Mobilmachung in Kraft treten würde, würden ohnehin alle gesunden Männer zwischen 18-60j., die nicht andere staatlich wichtige Aufgaben besetzten, eingezogen. Da ist es egal, ob Reservist oder nicht.
Frage für eine Freund. Ist Züge fahren staatlich wichtig?  :duckundweg:

Zitat von: BONSTAR am 24. Februar 2022, 19:28:46
Immerhin etwas positives aus Russland. Viele Demonstranten auf den Straßen die gegen den Krieg demonstrieren. Und ich kann mir auch vorstellen, dass im Militär auch nicht jeder hinter Putin steht und wenn er eine gewisse Grenze zu überschreiten versucht, dem Hurensohn einen Aktenkoffer unter den Tisch stellt. Nur diesmal effektiver, als 1944.

Die Proteste hielten sich zahlenmäßig aber leider noch in Grenzen. Aber mal sehen was da noch kommt.

If you wait until you can do everything for everybody, instead of something for somebody, you'll end up not doing nothing for nobody. - Malcolm Bane

Schappi

Ich arbeite für die Flugzeugwartung. Staatlich wichtig :engel:

18-60j :1860:

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dAb

Ich für die Telekommunikation... :cool:
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:joint:

Ueberflieger

Zitat von: Löwenfan am 24. Februar 2022, 21:05:26
18-60j :1860:
Den Kram hab ich auch gesehen, hab mich nicht getraut das zu kommentieren. :D

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