Vorschlag - Jugendspielerkonzept für WAF 2028-2030

Begonnen von creatief, Gestern um 16:04:11

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creatief

Ziel
Die Jugend durch einen umfassenden Umbau so entwickeln, dass sie einen theoretisch finalen Zustand hat. Hiermit soll der Realismus gesteigert werden und mehr Spielmodi möglich werden. Dabei wird man auch die Frage nach der Geschwindigkeit des Spiels stellen müssen.
Die gesteigerte Tiefe muss dabei nicht mehr Komplexität bedeuten. Theoretisch kann ein gutes Team auch den besten Jugendkoordinator anstellen, ihm alle Befugnisse gehen (was mehr Gehalt kostet) und das nebenbei laufen lassen.

Jugendmannschaften
Die Jugend wird in eine U19 (17 bis 18 Jahre), U17 (15 bis 16 Jahre) und U15 (12 bis 14 Jahre) unterteilt. Tiefer würde ich hier nicht gehen und auch die international gängigen Bezeichnungen wählen statt A-, B- und C-Jugend zu verwenden.

Ligasystem
a) Die Jugendmannschaften nehmen in einem eigenen Ligasystem teil, das im Editor eingestellt wird (Tiefe mindestens 1, maximal 3). Pro Land maximal drei Ligen pro Altersstufe. Hinzu kommen ein nationaler Pokal für die U19 und eine Champions League.

b) Für mehr Schnelligkeit erfolgt eine echte Simulation der Spiele erfolgt nur in den vier nationalen Wettbewerben, in denen der eigene Klub aktiv ist (Pokal, U19, U17 und U15) sowie für die ,,Youth Meisterrunde".

c) Für Ligen ohne Klubbeteiligung werden die Ergebnisse ,,realistisch ausgewürfelt", sodass Auf- und Abstiege realistisch sind und bei unterjährigem Klubwechsel eine glaubwürdige Anfangsbasis vorhanden ist.

d) Sind die erste Mannschaft, die Amateure oder die Jugend schlechter als das vorhandene Ligasystem, fügt WAF für die Zeit in den Niederungen des Fußballs eine Liga hinzu. Über diese kann man sich dann wieder für den regulären Spielbetrieb qualifizieren. Nach dem Aufstieg verschwindet die Liga wieder. Nach Abstieg wird sie wieder neu aufgesetzt.

Ergänzung: Mit der Funktion könnte man eine Vereinsgründung in der Kreisliga ermöglichen und nach Aufstiegen wird die Ligatiefe auf 3, 4 oder 5 reduziert. Dieser Einbau ermöglicht nachträglich Ligen spielbar hinzufügen bzw. wieder abschalten. Das wäre ein sehr sinnvolles Feature für WAF.

e) Als Statistik wird eine Titelhistorie für die 1. Ligen der Jugend und für die Pokale eingeführt.

f) Darüber hinaus sollte für die die Amateure (U23) die Regel einstellbar sein, dass nur drei Spieler Ü23 (Stichtag 01.07.) eingesetzt werden dürfen.

Talentstufe: Hobbykicker
Eine Grundvoraussetzung ist die Einführung einer neuen Talentstufe: Den Hobbykicker. Dieser hat statt Sterne ein bis drei rote X als Talent und hat auch keine sonderlichen Ambitionen. Er geht seinem normalen Job nach und will nebenbei noch ein wenig zocken.

Ein Hobbykicker braucht sehr lange, um sich zu verbessern und besser als Stärke 4 (Oberliga) wird er nie werden, da die nötigen Erfahrungspunkte unerreichbar sind. Zudem verdient er deutlich weniger, da er kein Profi ist.

Er kann bis zu drei Spieltage pro Halbjahr aus persönlichen Gründen fehlen. Zudem trainiert er maximal drei Einheiten pro Woche. Das könnte man simulieren, indem der nötige Stufenfortschritt deutlich mehr Erfahrungspunkte benötigt oder der Zuwachs aus dem Training kaum existent ist.

Diese Hobbykicker sind die Basis der meisten Jugendmannschaften. Zudem sind sie die Basis der Amateurteams, die nicht das nötige Kleingeld besitzen, um sich Perspektivspieler zu kaufen.

Bei den Ablösesummen sollte man sich an die festen Sätze im deutschen Amateurfußball halten. Ein Amateur aus der Oberliga kostet unabhängig von der Stärke 2.500 Euro. In der Verbandsliga 1.500 Euro. In der Bezirksliga 750 Euro. In der Kreisliga A sind es 500 Euro. Darunter 250 Euro.

Mit dieser Talentstufe schafft man zudem die Möglichkeit, wirklich mit seinem Dorfklub in der Bezirksliga zu starten mit dem Ziel, den Klub zur Champions League zu führen. Zudem ermöglicht es die Tiefe im Jugendsystem.

Internationale Jugendspielerwechsel
Die Regeln für internationale Wechsel werden vereinfacht an die europäischen Regeln angepasst. Innerhalb eines Kontinents dürfen Jugendspieler ab dem 16. Geburtstag wechseln. Spieler von anderen Kontinenten dürfen erst ab dem 18. Geburtstag wechseln. Beide Spielertypen erhalten Verträge mit denen sie wahlweise in der Jugend, den Amateuren oder Profis eingegliedert werden können.

Nationale Jugendspielerwechsel
Jugendspieler werden in der Realität vor ihrem 18. Geburtstag nach DFB-Jugendordnung für Wechsel im Juni abmeldet. Stimmt der abgebende Verein zu, wird er ab dem 1. Juli spielberechtigt. Stimmt er nicht zu, dann gibt es eine dreimonatige Wartefrist. WAF braucht hier auch eine klare Logik.

Bis Mitte Juni können Jugendspieler ihren Wechsel erklären, weil sie unzufrieden sind (siehe ,,Ziele der Jugendspieler"). Haben sie da schon einen neuen Klub, wechseln sie zum Saisonende dorthin. Haben sie noch keinen Klub, landen sie auf einer nationalen Jugendtransferliste und können für ein Taschengeld unter Vertrag genommen werden. Als Klub kann man im Juni auch Jugendspieler rauswerfen, um den Kader punktuell zu überarbeiten und Jugendspieler zum Wechsel zum Jahresende überreden.

Spieler ab 16 Jahren können mit ihrem 16. Geburtstag Amateurverträge erhalten und wahlweise in der Jugend, bei den Amateuren oder bei den Profis spielen. Die maximale Vertragslänge unter 18 Jahren sollte pro Land im Editor festgelegt werden (Bsp: Deutschland 5 Jahre, Frankreich 3 Jahre) oder einheitlich für WAF festgelegt werden. Mit einem solchen Vertrag kosten die Spieler Ablöse und können nicht mehr im Juni kostenlos wechseln. Zudem gelten die regulären Transferfenster.

Hat man durch Wechsel zu wenige Spieler, kann man über Probetrainings auf den gewünschten Positionen neue Hobbykicker dazu bekommen.

Wechselwahrscheinlichkeit (Kurzfassung)
Nach mehreren Faktoren bemisst sich eine Wechselwilligkeit der Jugendspieler. Liegt diese angezeigte unter 10%, wird diese real auf 0% gesetzt:
-    Professionalität der Jugend (Jugendleistungszentrum oder Dorfklub) (-20% bis +100%)
-    Beziehung zum Trainer/Team/Verein (-20% bis +50%)
-    Einsatzzeiten gemessen nach Höhe Wettbewerb (-20% bis +50%)

Eine perfekte Jugendabteilung samt guten Trainer hält auch weniger talentierte Spieler an der Stange, wenn sie nicht spielen.

Beispiel1: Toptalent bei Dorfklub Professionalität = +100%; Beziehung zum Trainer = -20%; Einsatzzeit in Liga = +10% (Stammspieler, aber nur 4. Jugend-Liga). Das Toptalent wechselt zu 90%.

Beispiel 2: 1-Sterne-Talent bei Dorfklub. Professionalität = +20%. Beziehung zum Trainer -10%. Spielt nicht -50%. Der Jugendspieler strebt zu 60 % einen Wechsel an. Wäre aber mit Einsätzen einfach zu halten.

*Beim Schwierigkeitsgrad sollte man den Regler von Aus (Wechselwahrscheinlichkeit = 0%) über Einfach (Wahrscheinlichkeit -25%) auf Realistisch (wie dargestellt) setzen können.

Ziele der Jugendspieler (Langfassung)
Die Jugendspieler haben alle den Traum, das Beste aus ihrem Talent zu machen. Ihre Karrieremotivation besteht daher aus mehreren Ebenen:
-    Professionalität der Jugend (Jugendleistungszentrum oder Dorfklub)
-    Beziehung zum Trainer/Team/Verein
-    Einsatzzeiten

Die Klubs erhalten je nach der Professionalität der Jugend eine Attraktivität für Jugendspieler eines gewissen Talents. Diese bemisst sich je nach Land und nicht weltweit, sodass das slowakische Jahrhunderttalent auch erstmal zu den großen Klubs des Landes ziehen will. Zudem sollten die Werte so sein, dass gute Jugendleistungszentren wie in Köln auch die 5-Sterne-Talente halten können.

Stimmen die Beziehung zum Trainer, Team und Verein sowie die Einsatzzeiten, dann wird der Spieler auch über etwas weniger Professionalität hinwegsehen können. Die Beziehung kann positiv über den Mitarbeiterstab, Jugendtrainertyp und Budget für Teambuilding beeinflusst werden. Auch ein gutes Schulinternat liefert Vorteile.

Die Einsatzzeiten sind abhängig vom Wert der Einsätze. Kann man dem Talent die Youth League anbieten oder doch nur die 4. Jugendliga in Deutschland? Davon wird abhängig sein, wie schnell sie sich entwickeln und welche mögliche Karriere sie schaffen.

Die Spieler erhalten dabei eine Wechselwahrscheinlichkeit. Je höher das eigene Talent gegenüber der Attraktivität des Verbleibs, desto wahrscheinlicher ist der Wechsel zu einem besseren Team. Ein 5-Sterne-Talent wird zu einer hohen Wahrscheinlichkeit vom Bezirksligisten wechseln, da dieser nur für Hobbykicker spannend ist. Das 2-Sterne-Talent hat bei diesem mit guter Beziehung und vielen Einsätzen am Ende z. B. nur eine 25% Wechselquote und könnte theoretisch erhalten bleiben. 

Hier kann man verschiedene Schwierigkeitsmodi einbauen, sodass bei einem leichten Spielstand eigene Jugendspieler nie eigenständig wechseln.

Bevorzugte Wechselziele
Da Jugendspieler Ziele verfolgen, sind sie auch bei ihren neuen Klubs wählerisch. Zudem wollen die professionelleren Klubs natürlich ihren Talentpool verbessern, werben aktiv ab und bieten auf Spieler. So gibt es Konkurrenz. Entscheidungsfaktoren gibt es dabei mehrere.

Distanz zur Heimat (altem Klub):
-    Spieler zwischen 12 und 13 – Bevorzugt Klubs innerhalb von 100 km Reichweite
-    Spieler zwischen 14 und 15 – Bevorzugt Klubs innerhalb von 200 km Reichweite
-    Wird Eltern Job angeboten (Mitarbeiterstab* / Sponsor bei für Klub echten Talenten)
-    Die ertragbare Reichweite ist abhängig von der Qualität des Jugendinternats des Klubs und ob ein Fahrdienst existiert

Professionalität der Jugendabteilung:
-    Ausbaustufe und Unterhalt der Jugendabteilung
-    Größe und Qualität des Mitarbeiterstabs

Kontakt mit dem Spieler/Eltern:
-    Je nach Größe und Qualität des Mitarbeiterstabs kann Kontakt zu einer gewissen Anzahl an fremden Talenten gehalten werden (z. B. 2 bis 50)
-    Kontakt zum Talent gilt als Bonus, wird über Länge der Bindung aufgebaut und bei Nichtnutzung abgebaut
-    Zusätzlich Schnellaufbau möglich, wenn sich Transfer anbahnen soll

Zeit auf der Vereinslosenliste:
-    Ist der Jugendspieler zum Saisonstart noch vereinslos, nimmt sein Anspruchswert langsam ab
-    Spieler bieten sich aktiv bei Jugendabteilungen an, die für sie passen würden
-    Je nach Talent beenden sie nach drei bis zwölf Monaten ohne Verein ihre Karriere

Zu erwartende Einsatzzeiten:
-    In welcher Liga spielt die Jugendabteilung
-    Erwartet er sich durchzusetzen

* Gibt man z. B. dem Vater des Spielers den Job als Scout, verdient er deutlich mehr als seine Qualität aussagt. Er kann Talent haben, das man über Fortbildungen fördern kann. Er kann jedoch auch komplett talentfrei sein und einen Fixvertrag über mehrere Jahre haben, den man teuer abfinden muss. Stellt der Sponsor die Eltern ein, hat man das Problem nicht. Das passiert jedoch nur bei Talenten einer gewissen Güteklasse.

Lokalscouting
Zum Auffüllen der einzelnen Jugendmannschaften können Lokalscoutings durchgeführt werden. Dabei wird vorab auswählt, ob für die C-, B- oder A-Jugend gescoutet wird. Hiervon hängt ab, wie wahrscheinlich gefundenes Talent ist.

Probetraining:
-    Man lädt gezielt für eine Position Jugendspieler aus dem Umland ein
-    Es kann so oft durchgeführt werden, bis die Position doppelt besetzt ist
(TW = 2, LV = 2, RV = 2, IV = 5, DM = 3, ZM = 3, OM = 3, LM = 2, RM = 2, LA = 2, ST = 3, RA = 2)
-    Sehr geringe Chance auf Talent
-    Je besser Jugendspieler Einschätzung, desto mehr Infos gibt es
-    Ziel ist die Auffüllung der Jugendmannschaft
-    Kann automatisiert werden, sodass Mitarbeiter Jugendmannschaft auffüllen

Lokales Jugendturnier C-Jugend:
-    Findet je einmal im Juli und Januar statt (Automatik)
-    Modus: 3 Gruppen á 4 Teams mit Halbfinale und Finale
-    8 Klubs sind nahegelegene reale Teams aus eigener Jugendliga
-    4 Klubs sind generische Platzhalter (Im Editor kann man für die Vereinskürzel wie DJK, TuS etc. erstellen oder die Jugendteams so anlegen)
-    Man bekommt als Zusammenfassung einen Turnierbaum + Scoutingbericht angezeigt
-    Im Bericht werden die besten Talente aus dem Umland von den Platzhalterteams angezeigt mit Einschätzung vom Scout (gute Scouts finden eher echte Talente)
-    Bis zu zwei Jugendspielern kann ein Angebot gemacht werden
-    Kann automatisiert werden, sodass Mitarbeiter die Spieler verpflichten

Talentwahrscheinlichkeit ist abhängig:
-    vom Image der Profimannschaft
-    von der Attraktivität der Jugendinfrastruktur
-    von der Qualität der Jugendscouts
-    Probetraining = sehr niedrige Talentwahrscheinlichkeit
-    Jugendturnier = höhere Talentwahrscheinlichkeit

Hinweis:
-    Will man eine sehr gute Jugendmannschaft aufbauen, wird man ein gutes Jugendscouting aufbauen müssen und die echten Talente von kleineren Teams abwerben müssen. Zudem werden Topteams auch gute Talente über Jugendturniere finden können, während der Oberligist dort eher bessere Hobbykicker findet.

Wochenplanung
Nach langer Überlegung bin ich zum Entschluss gekommen, dass es eine eigene Trainingslogik geben sollte, da in Jugendleistungszentren weniger trainiert wird als bei Profis und man andere Schwerpunkte legen sollte. Zudem ermöglicht eine eigene Trainingszusammenstellung mehr Einflussmöglichkeiten. Das ermöglicht auch, die echte Karriere als Jugendtrainer zu starten.

Alles soll wahlweise automatisierbar sein und bei sehr guten Mitarbeitern einen sehr guten Output haben.

Trainingseinheiten:
-    Kondition (Waldlauf, Radfahren, Zirkeltraining, ...)
-    Regeneration (Spaziergang, Yoga,...)
-    Spielvorbereitung (Taktik, Spielformen,... / trainiert leicht Fähigkeiten)
-    Fähigkeiten (Flanken, Sprints, Defensivverhalten ... )

Einzelgespräche:
-    Charakterentwicklung
-    Beziehungspflege
-    Motivation

Gruppenaktivitäten:
-    Teamentwicklung
-    Beziehungspflege
-    Stimmung

Slots abhängig von:
-    Größe Trainingsgelände (z. B. Trainingsplätze Jugend)
-    Größe Mitarbeiterstab
-    Einzelne Trainingsformen werden erst durch Gebäude/Mitarbeiter freigeschaltet

Qualität des Trainings abhängig von:
-    Qualität Mitarbeiterstab
-    Größe Mitarbeiterstab
-    Stimmung im Team (wird auch von Erfolg beeinflusst)
-    Qualität der Trainingseinrichtungen

Trainingseinrichtungen:
-    Haben ermöglichen zudem neue Trainingsformen
-    Sorgen für mehr Effizienz im Training
-    Ermöglichen mehr Wochenslots

Beispiel:
-    Topteams können bis zu 10 Slots nutzen:
z. B. 2x Kondition; 1x Regeneration, 2x Spielvorbereitung, 3x Fähigkeit, 1x Einzelgespräch, 1x Gruppenaktivität

-    Kleine Teams haben nur 2 Slots:
(z. B. 1x Kondition; 1x Spielformen; Je nach Saisonzeitpunkt und Spielerform setzt man andere Schwerpunkte)

-    Wenn viel Freizeit existiert, ist das bewusste Training von Regeneration eher unnötig. Bei Topteams wird es notwendiger, auch um Verletzungen zu vermeiden.

Mitarbeiterstab
Alle Effekte erfolgen ohne Wochenslots zu nutzen, wenn eigenständig beisteht.

Bereich Spieler:
-    Jugendtrainer beeinflussen, wie effektiv das Training ist
-    Co-Trainer beeinflussen, wie effektiv das Training ist
-    Torwarttrainer führen eigenständig Torwarttraining durch
-    Psychologen führen eigenständig Einzelgespräche durch
-    Teamkoordinator hebt die Teamstimmung, wenn zu schlecht
-    Athletiktrainer führen eigenständig Fitnesstraining durch
-    Physiotherapeuten führen eigenständig Regenerationsmaßnahmen durch
-    Spezialtrainer führen eigenständig Fähigkeitstraining durch
-    Taktikanalysten fördern eigenständig die Spielvorbereitung, erstellen eine Gegneranalyse
-    Ärzte reduzieren Verletzungszeiten

Bereich Management:
-    Jugendkoordinator kümmert sich um Transfers und beeinflusst Wechselwahrscheinlichkeit
-    Assistenz Jugendkoordinator verbessert Arbeit von Jugendkoordinator, da kleine Tätigkeiten abgenommen werden
-    Chefscout liefert Empfehlungen für Verpflichtungen
-    Scouts tun was Scouts eben tun

Minimalausstattung (Was nichts kostet, ist auch nichts):
-    1x Ehrenamtlicher Jugendtrainer pro Abteilung (A-, B-, C- Jugend)
-    1x Ehrenamtlicher Jugendkoordinator

Maximalausstattung (Sehr teuer):
-    1x Jugendtrainer pro Abteilung (A-, B-, C- Jugend)
-    2x Co-Trainer pro Abteilung (A-, B-, C- Jugend)
-    3x Spezialtrainer
-    1x Torwarttrainer
-    1x Athletiktrainer
-    1x Chefanalyst
-    3x Spielanalysten (A-, B-, C- Jugend)
-    1x Jugendkoordinator
-    1x Assistenz Jugendkoordinator
-    1x Teamkoordinator
-    1x Chefscout
-    6x Scouts

Die Mitarbeiter bekommen allgemein mehr Tiefgang. So spielt es z. B. beim Jugendtrainer eine Rolle, wie er taktisch agiert, um mehr Erfolg zu haben. Es spielt eine Rolle, wie gut er mit den Spielern klarkommt, um eine bessere Beziehung zu diesen zu haben. Es spielt auch eine Rolle, wie gut er Spieler im Training entwickeln kann.

Den Trainern kann das gewünschte Spielsystem vorgegeben werden. Sie können auch gezielt darauf weitergebildet werden. Ihnen kann jedoch auch freie Hand gegeben werden, um selbst die bestmögliche Entwicklung der Spieler zu forcieren, statt sie auf ein System festzulegen. Ebenso können ihm bis zu drei Spieler angewiesen werden, die immer spielen müssen und auf welche Position. Die fremde Position kann jedoch zu Unzufriedenheit bei Spieler führen, ebenso wenn ein schwacher Spieler immer spielt. Jeder Trainer hat jedoch sein bevorzugtes System, wo er den größtmöglichen positiven Effekt auf Erfolg hat.

Spielerentwicklung
Bei Jugendspielern würde ich einen allgemeinen Malus einbauen als 7. negative Fähigkeit: ,,Körperlichkeit" (Das Wort stellt hier Platzhalter dar und es gibt sicher einen besseren Begriff). Diese beschreibt das allseits bekannte: ,,Der Jugendspieler ist körperlich noch nicht so weit für die Profis". Das muss aktiv angegangen werden und verliert er sonst erst bei den Profis nach mehreren Spielen und viel Training. Wie viel Arbeit es bedarf, ist abhängig von den Körpermaßen des Spielers.

Die Spielerentwicklung ist abhängig von:
-    Mitarbeiterstab
-    Erfolg auf dem Spielfeld
-    Gegnerstärke in der Jugend
-    Stimmung im Team
-    Qualität der Trainingseinrichtungen

Kann zudem gefördert werden:
-    Einzeltraining durch Spezialtrainer fördert Einzelstärken
-    Einzeltraining mit Athletiktrainer fördert Körperlichkeit
-    Hakensetz bei ,,Muss spielen" plus gewünschte Position
-    Ab 16 Jahren können bis zu 2 Spieler der U17/U19/U21 bei den Profis trainieren*
-    Ab 16 Jahren können bis zu 2 der U17/U19 bei den Amateuren trainieren*
-    Ab 16 können bis zu 4 Spieler der U17/U19/U21 ins Trainingslager der Profis mitgenommen werden*

* Das Training bei den Erwachsenen sorgt für einen Bonus bei der Entwicklung der Körperlichkeit. Zudem gibt es abhängig von der Stärke der Teams i. V. m. der Stärke vom Jugendspieler einen Zuwachs bei der Erfahrung und den Einzelstärken. Zudem stärkt es die Bindung an den Verein.

Jugendspielervita
Auf eine detaillierte Jugendspielervita würde ich aus Performancegründen verzichten. Es reicht aus, wenn das wie bisher erscheint. Sähe man hier keine Probleme, wären natürlich die Jugendvereine schön. Ansonsten Spiele, Tore und Vorlagen. Anderenfalls sollte man das nur für die aktuelle Saison bei den eigenen Spielern ausgeben.

Veränderte Talenteinschätzung
Gerade bei Jugendspielern kann es immer mal Entwicklungsschübe geben oder sie stagnieren. Deshalb sind Aufwertungsrunden wie bei den Profis denkbar. Ausgangspunkt sollten Trainingsleistungen bei Spielern sein bzw. die Leistungen auf dem Platz, wenn die Gegner stark genug sind.

Hat man nun ein 4-Sterne-Talent und es spielt ein Jahr in der Jugend nicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch sein Talent mangels Förderung verkommt. Es sollte aber auch möglich sein, dass sich der Hobbykicker Stufe 3 durch gute Leistungen mit viel Glück zum Talent Stufe 2 hocharbeitet. Ebenso kann das 1-Sterne-Talent sein Interesse verlieren und zum Hobbykicker Stufe 3 werden.

Da negative Entwicklungen nicht jedem Spieler gefallen sollten, könnte man das auch über den Schwierigkeitsgrad regeln, z. B. keine negativen Abwertungen, dafür aber auch deutlich schwerere Aufwertungen. Das bringt jedoch mehr Planbarkeit.

Abschaffung der Jugendcamps
Die Jugendcamps gehören definitiv abgeschafft. Es ist komplett illusorisch, dass der FC Bayern in den Niederlanden ein Camp aufbaut und die besten Talente des Landes dort landen. Die werden auch weiter zu den Top 3 des Landes gehen. Auch die Vorstellung, dass man zur Entwicklungshilfe in einem afrikanischen Land ein Camp aufbaut, ist unrealistisch.

An die Stelle der Jugendcamps treten das internationale Scouting und Kooperationsverträge.

Kooperationsverträge
Es gibt zwei Arten von Kooperationsverträgen.

a)    Feste Kooperationsverträge, die im Spiel nicht beendet werden

Einem Klub gehören Unterklubs, z. B. das Konstrukt Leipzig-Salzburg. Diese können auch schon im Editor festgelegt werden und auch im Spiel durch den zockenden Manager über Aufkauf eines kleineren Klubs abgeschlossen werden.

b)    Temporäre Kooperationsverträge

Hier findet ein Leistungsaustausch statt, der auf mehrere Jahre angelegt ist. Bei Interesse wird dieser Vertrag verlängert oder läuft aus. Ein Beispiel wäre das Konstrukt Frankfurt-Accra. Der Klub aus Accra bekommt unter anderem Know-How. Frankfurt bekommt im Gegenzug einen besseren Zugriff auf Spieler aus Ghana.
Wichtig ist, dass insbesondere a) nicht zu viele Vorteile im Spiel bringen. Man könnte das auch so gestalten, dass die KI-Teams nicht eigenständig neue Verträge abschließen. Zudem könnte man die auch in den Einstellungen ausstellen.

Bestandteile der Kooperationsverträge
Es können mehrere Vereinbarungen abgeschlossen werden, die teilweise variabel sind:

a)    Fixe jährliche Unterstützungszahlung

b)    Leihe von Spielern (Einsatzzeit, Gehalt, Stärke, Unterstützungszahlung)

c)    Transfers

Es können Regeln festgelegt werden, zu welchen Preisen Spieler erworben werden können, quasi Ausstiegsklauseln für den kaufenden Klub.

Bsp: Der Große Klub kann Spieler für rund 120% vom Marktwert erwerben. Der kleinere Klub kann Spieler außerhalb der besten 22 Spieler und älter als 22 Jahre für 70% vom Marktwert erwerben.

d)    Scouting
Es wird eine Scoutingkooperation vereinbart, in dem der größere Klub Informationen über Talente und Spieler im Land bzw. auf dem Kontinent des anderen Klubs erhält.

e)    Wissenstransfer

Der kleinere Klub erhält einen Bonus auf die eigene Jugendarbeit, da die Experten vom großen Klub zum Austausch bereitstehen.

f)    Marketingunterstützung

Die Kooperationen bringt einen Bekanntheitsbonus im anderen Land, sodass die Auslandsvermarktung besser läuft. Das ist natürlich abhängig von der Finanzkraft des anderen Landes und ob der Klub stark genug ist, positive Effekte daraus zu ziehen.

g)    Freundschaftsspiel

Im eigenen Land erklärt sich der größere Klub zu einem Freundschaftsspiel in der Vorbereitung beim kleinen Team bereit. Entfällt dieses, wird Betrag X fällig.

Neues Verständnis der Infrastruktur
Bei der Infrastruktur wird getrennt zwischen den Gebäuden für die Profis, Amateuren und die Jugend. Ist keine eigene Infrastruktur für die Amateure und Jugend vorhanden, trainieren diese bei den Profis. Die U21 wird dabei als verlängerter Arm der Jugend betrachtet, sodass nur zwei Trainingsbereiche existieren. Einzelne Spezialgebäude der Profis werden auch von der Jugendabteilung mit benutzt.

Neu hinzu kommt ebenfalls, dass die Infrastruktur eine monatliche Instandhaltung kostet. Diese kann pro Objekt ausgestellt werden und wenn es nicht gewartet wird, verliert es ab 50% an Effizienz und wird ab 0% Zustand zerfallen. Dabei hat die Infrastruktur eine mehrjährige Nutzungsdauer.

Es wird somit nicht möglich sein, die Infrastruktur einmal zu bauen und dann kostenlos nutzen zu können. Bei KI-Teams kann natürlich auf den Verfall verzichtet werden und man könnte auch wieder über den Schwierigkeitsgrad arbeiten, um die Nutzungsdauer länger oder kürzer zu gestalten.

Gebäude im Amateur- und Jugendbereich
Jedes Gebäude bekommt einen messbaren Effekt, der natürlich erst in der Summe eine wirklich überragende Jugendabteilung bedeutet.

Die 8 Slots mehr werden geschaffen durch:
-    2 Trainingsplätze
-    4 Trainingsplätze
-    Jugendinternat Stufe 1
-    Jugendinternat Stufe 2
-    Jugendinternat Stufe 3
-    Gesamtschule
-    Reha-Zentrum (1 Slot für Regeneration)
-    Fitnessraum (1 Slot für Fitnesstraining)

Die Nutzung wird nur ermöglicht, wenn der Trainerstab groß genug ist
-    Ehrenamtlicher Coach (2 Slots)
-    Hauptberuflicher Trainer (6 Slots)
-    Co-Trainer (+1 Slot)
-    Co-Trainer (+1 Slot)
-    Torwarttrainer (+1 Slot, da Trainer mehr Zeit für Spieler hat)
-    Athletiktrainer (+1 Slot, da Trainer mehr Zeit für Spieler hat)

Gebäude für die Jugend
-    Trainingsplätze (Effizienteres Training)
-    Kleinplätze (Effizienteres Training)
-    Fußballtennisplatz (Effizienteres Training)
-    Umkleidekabinen (Erhöht Attraktivität)
-    Jugendinternat (Erhöht Trainingsslots, mehr Attraktivität für Jugendspieler)
-    Reha-Zentrum (Erhöht Regeneration)
-    Fitnessraum (Effizienteres Fitnesstraining)
-    Mensa (Effizienteres Fitnesstraining; Nutzt Koch von Profis)
-    Gesamtschule (Erhöht Trainingsslot durch gezieltere Bildung. Besseres Sprachtraining für neue Spieler und Mitarbeiter. Mehr Attraktivität Jugend.)
-    Fuhrpark Jugend (Fahrservice für Jugendspieler, bequemer Bus für Auswärtsspiele bringt Bonus)
-    Solaranlage auf Dach (senkt Betriebskosten)
-    ...

Nutzungsdauern für Gebäude
-    Jeder Gebäudetyp bedarf einer anderen Pflege
-    Trainingsplätze werden ohne frischen Rasen ineffizient, verfallen aber nicht so schnell direkt
-    Im Fitnessraum müssen dafür regelmäßig Geräte ausgetauscht werden
-    Der Verfall kann jedoch stark vereinfacht werden über Pauschalwerte

Neuer Spielmodus: Jugendkoordinator
Wenn das alles so ungesetzt wäre, könnte man seine Karriere als Jugendtrainer bzw. Jugendkoordinator starten und auf diesem Weg die Geschicke der Jugendmannschaften inklusive der U21 steuern. Je nach Erfolg verändern sich Budget und Möglichkeiten - man wird auch für Sponsoren interessanter.

a)    Eigenes Budget für den Kader, die Mitarbeiter und die Infrastruktur

Das Budget wächst mit dem Erfolg des Klubs. Diesen Erfolg kann man durch gute Jugendarbeit beeinflussen. Wer damit glücklich ist, kann auch über Jahre sehen, wie weit er seinen Dorfklub über gute Jugendarbeit nach oben bringen kann.

b)    Der Schwerpunkt auf dem Mikromanagement von vier Mannschaften

Man muss durch die Beziehungsarbeit, ein optimiertes Training und die Kaderauswahl die bestmögliche Entwicklung der Jugend schaffen, sodass sie eingebunden werden können. Man kann dem Trainer vom Klub auch Spieler vorschlagen und hat natürlich zum Ziel, möglichst auch Juniorennationalspieler rauszubringen.

Dabei kann es natürlich sein, dass die Profis den besten Spieler für sich beanspruchen oder mal einen verletzten Spieler für ein paar Spiele in die U21 runter schicken.

c)    Aufstieg zum Profitrainer

Wenn die Erfolge im Amateurbereich groß genug sind, bekommt man Jobangebote von Profiteams. Es bleibt einem selbst überlassen, ob man in den Profibereich wechseln möchte oder sich auch wieder in die Jugend zurückstufen lässt.

Wichtig ist dabei die Trainerlizenz zu erlangen oder sich im reinen Managermodus ein BWL-Studium zu gönnen, um die eigenen Chancen zu erhöhen bzw. diese überhaupt wahrnehmen zu dürfen.