Nein, da liegst du nicht falsch. Magyar war ja nicht umsonst lange selbst Mitglied der Fidesz und zum Bruch kam es erst, als seine Frau als Justizministerin gehen musste. Aber zumindest gibt es von ihm ein Bekenntnis zu den demokratischen Institutionen in Ungarn. Dazu wird weniger Blockade-Politik in der EU zu erwarten sein. Putin verliert damit einen wichtigen Bauern auf seinem Brett. Daneben bleibt er ein Rechtskonservativer. Aber ich finde, man darf respektieren, dass die Ungaren in der Tendenz eher auf dieser Seite wählen. Und hoffentlich ergibt sich jetzt die Chance, dass sich auch andere politische Kreise wieder etablieren können, ohne ständig die Regierung im Nacken zu haben.

Hoffentlich geht es so weiter, das Feld scheint sehr offen dieses Jahr.