Hallo zusammen, aus Nostalgie wollte ich mir mal wieder Anstoss 2005 anschauen und dabei noch die Screenshots auf Mobygames vermehren. Ich besitze die Original-CD, habe aber den Anschluss meines letzten CD-Laufwerks schon länger gegen eine Festplatte getauscht. Naja, wofür gibt es das Internet Archive... Also alles installiert und die beiliegende 1.2-Exe ins Anstoss-Verzeichnis kopiert. Im Setup Intro und Datenbankprüfung ausgeschaltet. Die Exe-Datei in Windows98/Me-Kompatibilitätsmodus gestartet + "Programm als Administrator ausführen" und "Vollbildoptimierung deaktivieren".
Das Spiel startet dann problemlos, man kann ein neues Spiel beginnen, den Verein auswählen, Budgets verteilen, etc. Aber sobald man die Budgets umverteilt hat, die Pokalauslosung vorbei ist und das eigentliche Spielmenü laden sollte, stürzt das Spiel mit einem "Bad type_cast" ab. Es crash auch vorher schon, wenn man auf "Ticketpreise" klickt. Ich hatte jetzt auf zwei PCs getestet (einmal Nvidia, einmal Radeon), jeweils das gleiche Problem, daher vermute ich mal, dass das Problem an Windows 11 liegt. Oder ist es doch ein Kopierschutz?
Habt ihr noch Ideen, was ich tun könnte, um das Spiel "richtig" zum Laufen zu bringen? Bei vielen hier scheint es ja am Ende doch zu funktionieren, zumindest lange genug, um etwas reinzuspielen.
Das Spiel startet dann problemlos, man kann ein neues Spiel beginnen, den Verein auswählen, Budgets verteilen, etc. Aber sobald man die Budgets umverteilt hat, die Pokalauslosung vorbei ist und das eigentliche Spielmenü laden sollte, stürzt das Spiel mit einem "Bad type_cast" ab. Es crash auch vorher schon, wenn man auf "Ticketpreise" klickt. Ich hatte jetzt auf zwei PCs getestet (einmal Nvidia, einmal Radeon), jeweils das gleiche Problem, daher vermute ich mal, dass das Problem an Windows 11 liegt. Oder ist es doch ein Kopierschutz?
Habt ihr noch Ideen, was ich tun könnte, um das Spiel "richtig" zum Laufen zu bringen? Bei vielen hier scheint es ja am Ende doch zu funktionieren, zumindest lange genug, um etwas reinzuspielen.

Ich glaube, ich sehe das jetzt auch etwas klarer. Mir scheint, dass es vielen darum geht, auch einen Erfolg jenseits des eigenen Vereins zu haben, etwas das bleibt, selbst wenn man den Club wechselt. Wahrscheinlich war mir das vorher gar nicht so bewusst, da ich meistens einen Verein sehr langfristig trainiere und nur sporadisch mal das Team tausche. Die Gründung des eigenen Vereins bzw. Bezuschussung des aktuellen Clubs zählt für mich daher auch gar nicht richtig ins "Privatleben", das wünsche ich mir so oder so. Interessanter finde ich die Frage, wozu ich Geld jenseits davon brauchen könnte.
Cool wäre es, wenn das nicht bloß eine Freischaltungsgeschichte bliebe, sondern der gehobene Lebensstil auch Risken hätte. Ideen gab es hier ja genug, von laufenden Kosten mit Verschuldungsrisiko, bis zum Einfluss auf die Gesundheit. In jedem Fall sollte die Balance zwischen Erfolg und Großspurigkeit stimmen. Man könnte ja einen Wert "Bekanntheit" schaffen, der sowohl übers Privatleben als auch über Erfolg steigt, und der Grundvoraussetzung ist, dass ein Bundesligist einen überhaupt nimmt. Wenn aber die Diskrepanz zwischen den beiden Werten zu groß wird, gibt es dann heftige Abzüge bei Präsidium, Presse und Fans, entweder als "Blender" (Typ Lothar Matthäus), oder "Asket" (Typ Tuchel).


Das sorgt für hektisches Nachjustieren, Taktik-Umstellungen, Panikkäufe beim Deadline-Day, Nachverhandlungen über das Budget - das Spiel wird um einiges dynamischer. Gleichzeitig habe ich als Spieler zum Saisonauftakt noch genug Zeit und Mittel, darauf zu reagieren (im Gegensatz etwa zur Winterpause).


). Aber für die langfristige Herausforderung fände ich den realistischen "Abfluss" eine superspannende Option, die eigene interessare Dynamiken beim Spielen erzeugt. Nennen wir es mal den Schalke-04-Modus
Ich schätze, in der Konsequenz hat man dann lieber die Siegchancen der kleinen (Spieler-)Vereine etwas unrealistischer gestaltet - mit dem Ergebnis, dass jeder Mittelklasseverein durchmarschieren kann, wenn es nicht ganz blöd läuft.
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