Olympia-Votum: DOSB-Prüfer sehen München knapp vorn
(Kicker-online, 22.09.2026)
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Beiträge anzeigen-MenüZitat von: Florian Rauh am 21. September 2026, 22:08:11Im Moment ist es echt besser in Unterzahl zu spielenBei meinen vier Saisonspielen, in welchen es jeweils einen Platzverweis gab, hat anschließend in jedem Spiel die Überzahl-Truppe zulegen und mehr Tore erzielen können als der Gegner.
Zitat von: dAb am 21. September 2026, 07:58:34Das kann man in Berlin nicht gutheißen. Die Linke hat dort solch einen starken antisemitischen Flügel. Als Führungspartei in einer Regierung kann man sowas nicht zulassen. Ich hoffe, dass da SPD und Grüne genug Stärke dagegen zeigen.Ich teile diese Auffassung zwar grundsätzlich. Aber gleichzeitig befürworten bspw. innerhalb der CDU bundesweit fast 50% eine Zusammenarbeit mit der NSDAfD (in den neuen Bundesländern ist der Anteil noch höher). Das ist mehr als "nur ein Flügel", sondern rund die Hälfte der Parteimitglieder. Diese parteiinterne Haltung vieler bei gleichzeitiger Absage der Führungsspitze wird "toleriert". Ist das vergleichbar? Mehr als nur ein Gschmäckle hat's auf jeden Fall.
Das Gute: 75% der Leute haben sie nicht wählt. Noch gibt es Hoffnung in Berlin...
Zitat von: Corns am 21. September 2026, 07:57:25Ich wünschte echt, es gäbe mal ein Format mit allen Parteien außer der AfD, wo besprochen wird, wie wir auf einen konstruktiven, demokratischen Weg zurückfinden können, der gute, langfristige Politik verspricht statt diesem Hangeln von Landtagswahl zu Landtagswahl und den Koalitionsverträgen, die nicht mehr als eine Ansammlung von Spiegelstrichen sind.Eine auf Basis eines wissenschaftlichen Konsens zukunftsorientierte Politik wird allen weh tun, den einen mehr und den anderen weniger. Das will niemand, also sagt es keiner. Also wählen wir weiter die Parteien, die das verzapft haben und hoffen, dass sie es besser machen. Ergebnis: bekannt.
Zitat von: dAb am 07. September 2026, 17:34:20Aber was ist die Alternative? [...]Mit keiner Silbe habe ich gesagt, dass ich eine ("bessere", was auch immer das in diesem Zusammenhang heißen möge) Alternative habe. Ich zitiere: "Zugegeben: dem Bundesland Sachsen-Anhalt bleibt nun scheinbar nichts anders übrig, das macht es aber noch lange nicht richtig."
Zitat von: dAb am 07. September 2026, 08:19:15Außerdem sehen wir dann was wirklich passiert und dann kann man sie wirklich messen. Ich denke mittlerweile nur so kann man auch verhindern, dass sie weiter wachsen.Ich persönlich halte diese Annahme für falsch und grob fahrlässig. Der NSDAfD kann nämlich alles egal sein: sie kann entweder mit den Stimmen von BSW (und/ oder einigen CDU-Abgeordneten?) hier und da etwas durchsetzen und sich diese "Erfolge" auf die eigene Fahne schreiben oder bei Misslingen, weil sich alle gegen sie wehren, immer wieder sagen, dass andere Parteien ihre demokratische Legitimation nicht anerkennen würden, sprich: "die anderen sind Schuld und wir haben ja die Hände ausgestreckt." Beides birgt die große Gefahr, dass sie weiter wächst und zwar soweit, bis sie tatsächlich 50+ Prozent der Wählerstimmen erreicht. Denkt man nun weiter, lägen inklusive der zweiten Wahlperiode ab 2031 zehn (!) Jahre hinter Sachsen-Anhalt, in denen man durchaus das eine oder andere "erreichen" kann. Meiner Meinung nach ist diese Gefahr erheblich größer als die "Chance", dass sie sich selber "entzaubert", an ihrer eigenen Scheiße erstickt oder dass genug Wahlberechtigte den Unterschied zwischen einem Verfassungsschutzbericht und einer Wahlempfehlung verstehen. Zugegeben: dem Bundesland Sachsen-Anhalt bleibt nun scheinbar nichts anders übrig, das macht es aber noch lange nicht richtig.
Zitat von: Florian Rauh am 06. September 2026, 11:07:56Wahllokal war rappelvoll, so eine lange Warteschlange hatten wir noch nie. Ab 18 Uhr kommt der Albtraum dann schwarz auf weiß...Die erhöhte Wahlbeteiligung hatte bei mir persönlich nochmal einen kleinen Funken Hoffnung aufkeimende lassen. Und nun ist die einzige Frage, ob es im amtlichen Ergebnis tatsächlich die absolute Mehrheit für die NSDAfD wird.

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