Schleswig schafft den Klassenerhalt... mit katastrophaler Bilanz
Schleswig – Sensation im Wikinger-Langboot:
Der FC Wiking Schleswig hat am letzten Spieltag der Regionalliga Nord/Ost das Unmögliche möglich gemacht und den Klassenerhalt eingetütet – ein Erfolg, der in den Vereinsannalen direkt neben dem Gewinn der Goldenen Blutgrätsche von 2025 einsortiert werden darf.
Nach einer Saison voller taktischer Meisterleistungen (und drei fälschlicherweise nicht gegebenen Einwürfen) stand am Ende die nackte, wunderschöne Wahrheit fest: Punktgleichheit mit dem ersten Abstiegsplatz, aber mickrige 6 Tore Vorsprung in der Tordifferenz, und das mit sage und schreibe 129 Gegentoren. Das reicht im Amateurfußball trotzdem für den Nichtabstieg.
Trainer Taurin im Wechselbad der Gefühle. Der Vereinspräsident und unser Hauptsponsor (Automobile Schulze & Söhne) zeigten sich sichtlich erleichtert, nachdem der Präsi in der 85. Minute des letzten Spiels bereits die Scheidungsunterlagen für den Trainer vorbereitet hatte. Doch Trainer-Ikone Taurin bewies einmal mehr sein goldenes Händchen: Seine Last-Minute-Anweisung (,,Rennt einfach alle nach vorne und haut den Ball oder wahlweise den Gegner weg!") brachte die erlösende Rettung.
,,Wir haben heute bewiesen, dass Taktik überbewertet wird. 6 Tore Vorsprung sind im Grunde eine halbe Meisterschaft", bilanzierte ein sichtlich gezeichneter, aber glücklicher Trainer Taurin auf der Pressekonferenz, während ihm der Co-Trainer bereits das vierte Herrengedeck reichte. ,,Mein Trainerstuhl wackelte zwar kurzzeitig so stark, dass ich Seekrankheit bekam, aber Totgesagte leben nun mal länger!"
Bierduschen, Kabinen-Schlager und die Textilindustrie im Ausnahmezustand.
Unmittelbar nach dem Abpfiff brachen auf dem Sportplatz alle Dämme. Die Feierlichkeiten spiegeln exakt das wider, was den echten, unberührten Amateurfußball ausmacht: Das große Sterben der Ausrüstung: Die Spieler der Startelf rissen sich die Trikots vom Leib und warfen sie in die jubelnden Fanmassen. Freibier-Pipeline glüht: Die Vereinskasse, die eigentlich für neue Trainingsbälle im Jahr 2027 gedacht war, wurde innerhalb von 20 Minuten restlos in Hopfenkaltgetränke investiert. Die Kabine des FC Wiking gleicht aktuell einem Feuchtbiotop. Sonderdruck im Copyshop: Die Mannschaft präsentierte noch auf dem Rasen die eilig gedruckten Nichtabstiegs-Shirts mit dem stolzen Slogan: ,,FC Wiking 2026 – Fuck Diversity, Tordifferenz matters! (Wer braucht schon eine Abwehr?)".
Die Party soll laut Vorstandsbeschluss mindestens bis zum Trainingsauftakt der nächsten Saison andauern. Die Spieler wurden vom Training für die nächsten drei Wochen freigestellt – mit der Auflage, die Leberwerte bis zum Pokalauftakt wieder auf ein sportlich vertretbares Niveau zu senken.
(Taurin / Mi., W45 S100)
Schleswig – Sensation im Wikinger-Langboot:
Der FC Wiking Schleswig hat am letzten Spieltag der Regionalliga Nord/Ost das Unmögliche möglich gemacht und den Klassenerhalt eingetütet – ein Erfolg, der in den Vereinsannalen direkt neben dem Gewinn der Goldenen Blutgrätsche von 2025 einsortiert werden darf.
Nach einer Saison voller taktischer Meisterleistungen (und drei fälschlicherweise nicht gegebenen Einwürfen) stand am Ende die nackte, wunderschöne Wahrheit fest: Punktgleichheit mit dem ersten Abstiegsplatz, aber mickrige 6 Tore Vorsprung in der Tordifferenz, und das mit sage und schreibe 129 Gegentoren. Das reicht im Amateurfußball trotzdem für den Nichtabstieg.
Trainer Taurin im Wechselbad der Gefühle. Der Vereinspräsident und unser Hauptsponsor (Automobile Schulze & Söhne) zeigten sich sichtlich erleichtert, nachdem der Präsi in der 85. Minute des letzten Spiels bereits die Scheidungsunterlagen für den Trainer vorbereitet hatte. Doch Trainer-Ikone Taurin bewies einmal mehr sein goldenes Händchen: Seine Last-Minute-Anweisung (,,Rennt einfach alle nach vorne und haut den Ball oder wahlweise den Gegner weg!") brachte die erlösende Rettung.
,,Wir haben heute bewiesen, dass Taktik überbewertet wird. 6 Tore Vorsprung sind im Grunde eine halbe Meisterschaft", bilanzierte ein sichtlich gezeichneter, aber glücklicher Trainer Taurin auf der Pressekonferenz, während ihm der Co-Trainer bereits das vierte Herrengedeck reichte. ,,Mein Trainerstuhl wackelte zwar kurzzeitig so stark, dass ich Seekrankheit bekam, aber Totgesagte leben nun mal länger!"
Bierduschen, Kabinen-Schlager und die Textilindustrie im Ausnahmezustand.
Unmittelbar nach dem Abpfiff brachen auf dem Sportplatz alle Dämme. Die Feierlichkeiten spiegeln exakt das wider, was den echten, unberührten Amateurfußball ausmacht: Das große Sterben der Ausrüstung: Die Spieler der Startelf rissen sich die Trikots vom Leib und warfen sie in die jubelnden Fanmassen. Freibier-Pipeline glüht: Die Vereinskasse, die eigentlich für neue Trainingsbälle im Jahr 2027 gedacht war, wurde innerhalb von 20 Minuten restlos in Hopfenkaltgetränke investiert. Die Kabine des FC Wiking gleicht aktuell einem Feuchtbiotop. Sonderdruck im Copyshop: Die Mannschaft präsentierte noch auf dem Rasen die eilig gedruckten Nichtabstiegs-Shirts mit dem stolzen Slogan: ,,FC Wiking 2026 – Fuck Diversity, Tordifferenz matters! (Wer braucht schon eine Abwehr?)".
Die Party soll laut Vorstandsbeschluss mindestens bis zum Trainingsauftakt der nächsten Saison andauern. Die Spieler wurden vom Training für die nächsten drei Wochen freigestellt – mit der Auflage, die Leberwerte bis zum Pokalauftakt wieder auf ein sportlich vertretbares Niveau zu senken.
(Taurin / Mi., W45 S100)

Prost auch an alle anderen Meister und Meisterinnen diese Saison und natürlich auch an alle anderen!