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#1
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
18. Januar 2026, 23:26:09
Werneuchen wie im Rausch

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Werneuchen dreht auf – Sechs Tore, sechs Minuten Ekstase

Rot-Weiß feiert 6:2-Spektakel gegen Gera und meldet sich im Aufstiegsrennen eindrucksvoll zurück

Werneuchen. Wenn in der Anfängerliga Ost der Grill früher heiß ist als der Strafraum und 90 Zuschauer mehr Lärm machen als mancher Regionalligablock, dann ist klar: Es ist Spieltag in Werneuchen. Und was der SV Rot-Weiß Werneuchen am Samstagnachmittag gegen Gera ablieferte, war feinste Kreisliga-Unterhaltung mit allem, was dazugehört – Rückstand, Wendepunkt, Hattrick und anschließender Feiereskalation.

Dabei begann alles eher ungünstig für die Gastgeber. Bereits in der 5. Minute nutzte Gera eine kurze Sortierpause der Werneuchener Hintermannschaft zum 0:1. Doch Rot-Weiß zeigte sofort Moral: Zuk glich nur fünf Minuten später zum 1:1 aus (10.) – ein Tor wie aus dem Kreisliga-Lehrbuch, ohne Firlefanz, dafür mit Überzeugung. Kurz vor der Pause allerdings erneut Ernüchterung: Gera traf in der 42. Minute zum 1:2, der Pausentee wurde entsprechend schweigend eingenommen.

Was dann folgte, dürfte in Werneuchen noch lange Thema an der Seitenlinie bleiben. Schied eröffnete die zweite Halbzeit mit dem 2:2 (47.) – und legte direkt nach. In der 52. und 53. Minute traf er erneut und schnürte damit einen lupenreinen Hattrick innerhalb von sechs Minuten. Gera war in dieser Phase mehr Zuschauer als Gegner, Werneuchen im kollektiven Rausch.

Als Bayerschmidt in der 56. Minute das 5:2 nachlegte, war klar: Dieses Spiel kippt nicht mehr. Vier Tore innerhalb von neun Minuten nach der Pause entschieden die Partie endgültig. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Zoll, der in der 81. Minute zum 6:2 traf – Joker rein, Joker sticht, Feier an.

Nach dem Spiel: Boxen auf, Playlist an

Nach dem Abpfiff verlagerte sich das Geschehen schnell vom Rasen hinter den Platz. Aus der Musikbox dröhnten Malle-Hits, deutscher Schlager mischte sich mit Fußballfachsimpelei, und der Bierverbrauch näherte sich zweistelligen Kastenwerten. Tore wurden nacherzählt, der Hattrick von Schied mit wachsender Minutenanzahl ausgeschmückt, und spätestens bei ,,Schatzi, schenk mir ein Foto" war klar: Das hier ist kein Dorffest, das ist Kreisliga-Pflichtprogramm.

Ausblick

Sportlich bleibt festzuhalten: Rot-Weiß Werneuchen steht weiterhin auf Tabellenplatz vier, einem Aufstiegsrang. Noch fünf Spiele stehen aus – und mit Leistungen wie dieser darf sich Werneuchen durchaus zu den Favoriten zählen.

Oder wie es ein Zuschauer treffend formulierte, Bier in der Hand, Stimme schon leicht angeschlagen:
,,Wenn wir so weiterspielen, brauchen wir oben nur noch mitzusingen."

(BjSch218 / So., W35 S96)
#2
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
17. Januar 2026, 21:57:54
Werneuchen erfüllt Pflichtaufgabe souverän

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Anfängerliga Ost
Verein Suhl – SV Rot-Weiß Werneuchen 0:3 (0:1)

Suhl. Südliches Thüringen. Eingebettet am Südhang des Thüringer Waldes, im Tal der Flüsse Lauter und Hasel, staatlich anerkannter Erholungsort, traditionsreiche Waffenstadt und – ganz wichtig an diesem Samstag – Austragungsort eines Fußballspiels, bei dem Erholung vor allem für den Favoriten angesagt war. Umgeben von Bergen wie dem Großen Beerberg wirkte das Ganze ein bisschen so, als hätte man das Spielfeld liebevoll zwischen Wanderweg, Jagdhütte und Kaffeekränzchen platziert. Fußballidylle mit Höhenluft, nur leider ohne Höhenflug für den Gastgeber.

--Die Anreise – Vom Flusstal zum Favoritenmodus--

Die Reise des SV Rot-Weiß Werneuchen in den Thüringer Süden geriet bereits zur kleinen Bildungsreise. Der Mannschaftsbus rollte los, der Fahrer dozierte über Geografie (,,Da unten ist Suhl, größte Stadt im Thüringer Wald!"), während die Spieler versuchten, die Flüsse Lauter und Hasel voneinander zu unterscheiden. Spätestens beim Hinweis auf die Waffenherstellungstradition wurde kollektiv beschlossen, heute lieber mit scharfen Pässen als mit scharfen Waffen zu arbeiten.

Das Navi zeigte zwischenzeitlich Dinge an wie ,,Sie erreichen Ihr Ziel nach dem nächsten Berg". Welcher Berg? Keine Ahnung. Großer Beerberg? Kleiner Bierberg? Letzteres hätte vermutlich mehr Zustimmung gefunden. Ein kurzer Stopp, frische Waldluft, einmal tief durchatmen – staatlich anerkannter Erholungsort eben – und dann ging es geschniegelt und siegesgewiss weiter Richtung Sportplatz.

--Das Spiel – Überlegenheit mit Panorama--

Vor 80 zahlenden Zuschauern entwickelte sich ein Spiel, das so klar war wie die Sicht vom Beerberg bei gutem Wetter. Verein Suhl mühte sich redlich, aber Werneuchen war spielbestimmend, ballsicher und gedanklich immer einen Höhenmeter voraus.

27. Minute – 0:1 Zuk: Ein Treffer wie ein präziser Wanderstock – genau dahin, wo er hinmusste.

48. Minute – 0:2 Zuk: Wieder Zuk. Ohne Umwege, ohne Aussichtspunkt, direkt ins Ziel.

51. Minute – 0:3 Schied: Der finale Gipfelsturm. Danach war klar: Aussicht genießen, Spiel verwalten.


Der Favorit wurde seiner Rolle gerecht, behauptete Tabellenplatz 4 und ließ keinen Zweifel aufkommen, warum dieser Platz zum Aufstieg berechtigen würde.

--Rückreise – Vom Erholungsort zur Partyzone--

Nach dem Abpfiff wurde Suhl seiner Rolle als Erholungsort noch einmal gerecht – allerdings eher passiv, als der Werneuchener Bus mit Malle-Party-Hits Richtung Heimat rollte. Zwischen ,,Bier her!" und ,,Das war souverän!" verwandelte sich der rote Blitz in eine mobile Après-Ski-Hütte, nur ohne Ski und mit deutlich mehr Fußballschuhen.

Im Vereinsheim angekommen, floss das Bier schneller als die Hasel nach der Schneeschmelze. Malle-Musik, Gesang mit überschaubarer Textsicherheit und das zufriedene Gefühl, einen Pflichtsieg eingesackt zu haben.

--Ausblick – Der nächste Berg wartet--

Als Nächstes wartet ein echtes Highlight: Heimspiel gegen Gera, Tabellenplatz 2, vier Punkte vor Wernleuchen. Die Gäste kassierten an diesem Spieltag ein deftiges 0:6 gegen den Klassenprimus 1. FC Waldseite. Die Moral dort dürfte ähnlich zerklüftet sein wie das Thüringer Mittelgebirge.

Bis dahin gilt: Beine hoch, Bier kaltstellen, Musik an.

(BjSch218 / Sa., W34 S96)
#3
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
16. Januar 2026, 21:04:53
Werneuchen mit viel Dusel

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Was war das bitte wieder für ein Fußballnachmittag auf dem leicht holprigen, aber traditionsreichen Rasen von SV Rot-Weiß Werneuchen? 113 zahlende Zuschauer sahen ein Heimspiel gegen den Tabellenneunten Prenzlauer Berg, das alles bot: Tore, Patzer, Diskussionen über Abseits und am Ende sehr viel Bier.

Vor dem Spiel: Optimismus und Bockwurst

Schon vor Anpfiff war die Stimmung gut. Der Platzsprecher verlas die Aufstellung mit der Betonung eines Stadionsprechers aus der Champions League, obwohl der Lautsprecher klang, als hätte er schon den Mauerfall miterlebt. Tabellenplatz 6 gegen Tabellenplatz 9 – auf dem Papier eine spannende Sache. Auf dem Platz... nun ja, auch.

Erste Halbzeit: Durchwachsen mit Überraschung

Werneuchen begann engagiert, aber wie so oft fehlte die letzte Präzision. In der 37. Minute dann der Dämpfer: 0:1 für Prenzlauer Berg, nachdem die Werneuchener Abwehr kollektiv dachte, der Gegner wolle nur höflich vorbeilaufen.
Kurz vor der Pause dann Erlösung: Neuzugang Ascher – erst seit zwei Wochen im Verein, aber schon voll integriert – traf in der 45. Minute zum 1:1. Halbzeit, Applaus, und an der Bierbude wurde diskutiert, ob das wirklich ein Abwehrfehler oder doch ,,höhere Gewalt" war.

Zweite Halbzeit: Tore im Minutentakt und Nervenflattern

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel... sagen wir: abwechslungsreich. In der 65. Minute erneut die Führung für Prenzlauer Berg (1:2), was auf der Tribüne zu spontanen taktischen Analysen von Menschen führte, die selbst seit 20 Jahren keinen Ball mehr getreten hatten.
Doch Werneuchen kam zurück: Stegmüller traf in der 72. Minute zum 2:2 – ein Tor, das so bejubelt wurde, als wäre es das entscheidende zum Aufstieg.

Die Freude hielt nicht lange. In der 86. Minute das 2:3, Stille im Rund, nur unterbrochen vom Geräusch eines umkippenden Bierbechers. Aber Werneuchen wäre nicht Werneuchen ohne Drama: Günther glich in der 88. Minute zum 3:3 aus. Ekstase, Umarmungen, und ein Zuschauer behauptete später steif und fest, er habe ,,schon immer an Günther geglaubt".

Tabellenrechner raus!

Trotz des Unentschiedens und dank der Patzer der Konkurrenz – Fürstenwalde (Platz 4) und Magdeburg (Platz 5) – schob sich Werneuchen tatsächlich auf Platz 4 vor. Besseres Torverhältnis, Aufstiegsplatz! Die Tabelle wurde an diesem Abend öfter studiert als der Bierdeckel.

Nach dem Spiel: Party mit Leistungsansage

Nach Abpfiff verlagerte sich das Geschehen schnell ins Vereinsheim. Bier floss in Strömen, die Musik wurde lauter, und irgendwo versprach ein Spieler hoch und heilig, ,,nächste Woche besser zu spielen".

So schön der neue Tabellenplatz auch ist: Wenn Werneuchen diesen Aufstiegsrang behaupten will, braucht es in den kommenden Spielen definitiv eine Leistungssteigerung – weniger Slapstick in der Abwehr, mehr Konsequenz nach vorne.

Aber für diesen Abend gilt: Punkt geholt, Platz 4 erobert, Bier kaltgestellt. Und wie man beim Kreisliga-Kurier sagt: Nächsten Samstag ist wieder alles möglich.

(BjSch218 / Sa., W33 S96)
#4
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
16. Januar 2026, 15:19:44
Werneuchen meldet sich eindrucksvoll im Aufstiegskampf zurück

Zeitung: Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Meuselwitz – Rot-Weiß Werneuchen 0:6 (0:3)

Liebe Leserinnen und Leser,
zunächst eine Erklärung in eigener Sache – ja, wir leben noch. Wochenlang herrschte Funkstille im Kreisliga-Kurier, keine Spielberichte, keine Tabellenkommentare, nicht einmal eine schlecht gelaunte Randnotiz. Grund dafür war kein Redaktionsstreik, kein geheimer Relaunch und auch keine kreative Pause.

Nein.
Unsere Redaktion wurde von einem hartnäckigen Computervirus lahmgelegt, der – nach aktuellem Ermittlungsstand – sehr wahrscheinlich auf einen Praktikanten zurückzuführen ist, der meinte, dienstliche Rechner seien der ideale Ort, um sich im Internet ,,Erwachsenenfilme mit fragwürdiger Dateiendung" herunterzuladen. Das Ergebnis: Schwarze Bildschirme, rauchende Rechner und eine IT-Abteilung, die bis heute nicht darüber sprechen möchte.

Aber gut. Rechner laufen wieder. Praktikant ist weg. Fußball auch wieder da.
Und was für einer.

-Werneuchen meldet sich eindrucksvoll zurück-
Vielleicht passte es ins Gesamtbild dieses chaotischen Winters: Auch Rot-Weiß Werneuchen legte nach wilden, unbeständigen Wochen einen Auftritt hin, bei dem man sich fragte, ob die Mannschaft ebenfalls angestauten Redaktionsfrust abbauen wollte.
Als Tabellen-7. reiste Werneuchen nach Meuselwitz (Platz 6) – und machte von der ersten Minute an klar, dass diese Reihenfolge nicht lange Bestand haben würde. Die Gäste spielten schnörkellos, zielstrebig und mit einer Konsequenz, die man in der Anfängerliga Ost nicht jede Woche sieht.

-Werneuchen dreht früh am Ergebnis-
Bereits in der 14. Minute klingelte es erstmals:
0:1 – Zoll.
Trocken, überlegt, keinerlei Rückfragen.
Nur drei Minuten später folgte der nächste Nackenschlag für die Hausherren:
17. Minute, 0:2 – Bayerschmidt.
Meuselwitz noch im Sortieren, Werneuchen schon im Feiern.

-Nach der Pause: Werneuchen kennt kein Erbarmen-
Wer glaubte, zur Halbzeit könne sich das Blatt wenden, wurde eines Besseren belehrt – und zwar schnell.
50. Minute: 0:3 – erneut Zoll
Doppelpack, Ordnung hergestellt.
52. Minute: 0:4 – Zuk
Ein Name wie ein Verkehrsmittel(nur anders geschrieben)das heute nur eine Richtung kannte.
63. Minute: 0:5 – Günther
Spätestens hier begann selbst der optimistischste Meuselwitzer, innerlich abzuwinken.
90. Minute: 0:6 – Schied
Der Schlusspunkt. Passend. Endgültig.
Der Tabellenplatztausch war damit amtlich, unterschrieben und mit sechs Toren beglaubigt.

-Tabellenlage & Fernblick-
Werneuchen übernimmt Platz 6 und hält Anschluss an die Aufstiegsplätze, während der Ligaprimus 1. FC Waldseite weiterhin Bayern-like vorneweg marschiert, als hätte man ihm versehentlich einen Vorsprung aus der Vorsaison gutgeschrieben. Dahinter aber wird es eng – und Werneuchen ist mittendrin.

-Rückreise mit Nebenwirkungen-
Wie mir aus zuverlässiger Quelle im Mannschaftsbus berichtet wurde, entwickelte sich die Rückfahrt nach Werneuchen zu einer rollenden Mischung aus Partymusik, Gesangseinlagen ohne Tonlage und einem Bierkonsum, der deutlich schneller war als jede taktische Analyse.
Zwischen Schlagern, 90er-Hits und der immer wieder aufkommenden Diskussion, ,,ob das jetzt schon Aufstiegsreife ist", musste der Busfahrer mindestens zweimal darauf hinweisen, dass Klatschen im Takt zwar erlaubt, Tanzen im Gang aber nicht verkehrssicher sei.

Fazit der Rückreise: Stimmung top, Getränkekiste leer, Tabellenplatz getauscht.

-Schlusswort-
Ein souveräner Sieg, eine klare Ansage an die Liga und ein Spiel, das zeigt:
Wenn bei Rot-Weiß Werneuchen alles läuft – dann läuft es richtig.
Und beim Kreisliga-Kurier hoffentlich auch.
Zumindest, solange niemand wieder Downloads startet.

(BjSch218 / Fr., W33 S96)
#5
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
25. Dezember 2025, 13:41:50
Werneuchen lernt in Erlangen

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Testspiel
Sportfreunde Erlangen (3. Liga) – SV Rot-Weiß Werneuchen (7. Liga) 3:1 (1:0)
Zuschauer: 1.275 im charmanten Suzie-Q-Stadion – und Werneuchen brachte nicht nur Fußball, sondern auch wieder reichlich Geschichten mit.


--Anreise – Organisation, Richtung... und Humor--

Die Anreise begann wie so oft mit Optimismus, einem mittelstarken Plan – und spontaner Improvisationsbereitschaft.
Der Busfahrer fragte vor Abfahrt:
,,Wollt ihr über Autobahn oder Landstraße?"
Zwischendrin wurde festgestellt:

dass mindestens drei Spieler nie wissen, wo Erlangen liegt

dass die Playlist des Busfahrers jünger ist als der Teammanager

und dass das Navi zweimal ,,Neuberechnung" sagen musste, bevor alle daran glaubten, dass es wirklich richtig ist

Kurz vor dem Stadion entstand dann die wichtigste Diskussion: ,,Zuerst Kabine oder zuerst Klo?"
Das Team entschied pragmatisch.
Und damit war der Tag offiziell eröffnet.


--Erste Halbzeit – Erlangen routiniert, Werneuchen ordentlich--

Die Sportfreunde spielten von Beginn an strukturiert, ruhig, abgeklärt.
Werneuchen hielt dagegen – nicht spektakulär, aber solide.

31. Minute – 1:0 Erlangen.
Gut rausgespielt, sauber abgeschlossen – das nennt man: völlig verdient.

Danach blieb es kontrolliert. Erlangen mit Qualität, Werneuchen mit Einsatz – soweit im Plan für ein Testspiel dieser Gewichtsklassen.


--Halbzeit – sachlich, humorvoll, weiter geht's--

In der Kabine gab's:

ehrliche Analyse

vernünftige Worte

und mindestens drei Sprüche, die man auf T-Shirts drucken könnte


Wichtigste Erkenntnis: Hier kann man was mitnehmen – außer Gegentoren.


--Zweite Halbzeit – Werneuchen meldet sich--

Und tatsächlich:
56. Minute – 1:1! Adreuk!
Schön gemacht, clever abgeschlossen – und kurz hörte man echtes Staunen im Stadion.

Dann zeigte Erlangen, warum sie drei Ligen höher spielen:

68. Minute – 2:1.
Klinisch.

Werneuchen versuchte weiter – ordentlich, mutig, aber ohne ganz große Durchschlagskraft.

89. Minute – 3:1.
Der Schlusspunkt. Ergebnis realistisch, Stimmung trotzdem nicht schlecht.


--Kurioses & Lustiges rund ums Spiel--

Dieses Spiel wird in der Werneuchener Kabine noch lange zitiert werden:

Schon vor dem Spiel verkündete ein Spieler überzeugt:
,,Heute sind wir cleverer als sonst!"
Antwort aus der Ecke:
,,Dann sind wir ja fast gefährlich."

In der Trinkpause fragte der Trainer: ,,Seid ihr noch fit?"
Antwort: ,,Ja... also wir sind physisch anwesend."

Nach einem Pass ins Nichts kommentierte der Spieler selbst:
,,Das war kreativ gedacht – technisch... interpretierbar."

Ein Verteidiger haute einen Ball kompromisslos ins Nirgendwo.
Kommentar von der Bank:
,,Das war sicher. Sehr sicher."

Einer wollte beim Wechsel wissen:
,,Trainer, was soll ich bringen?"
Trainer trocken: ,,Ordnung."
Spieler brachte: Begeisterung.

Kurz nach dem 3:1 hörte man auf der Bank:
,,Jetzt machen wir den berühmten späten Doppelschlag."
Tat natürlich niemand.
Aber die Idee war schön.

Und das Schöne: Am Ende lachte jeder. Und keiner über den anderen – sondern miteinander.


--Nach dem Spiel – Handschlag statt Drama--

Erlangen: zufrieden, respektvoll.
Werneuchen: realistisch, nicht beleidigt, eher sportlich erfreut über viele ordentliche Phasen.

Alle bekamen Einsatzzeit, die spielerischen Elemente sahen zeitweise gut aus – Ziel erreicht.


--Heimreise – von ,,Analysefahrt" zu ,,Partybus"--

Die Rückfahrt war lang.
Sehr lang.
Also entwickelte sie sich logisch:

erst ruhige Stimmen

dann Getränk öffnen

dann zweites Getränk öffnen

dann Musik lauter

dann Kabinenhumor in Busform

Zwischendrin fragte jemand ernst:
 ,,Sind wir noch im Lernmodus oder schon im Feiermodus?"
Die Antwort war eindeutig musikalisch und sehr laut.

Irgendwann kannte jeder den Refrain von mindestens fünf Liedern auswendig
und keiner mehr die genauen Spielminuten der Gegentore.


--Fazit--

Sportfreunde Erlangen: stärker, abgezockter, verdienter Sieger.
SV Rot-Weiß Werneuchen: ordentlich, lernbereit, mit Humor und Charakter – und wieder ein Stück weiter.

Kein Märchen, kein Drama –
ein gutes Fußballkapitel.

Und eins, das in der Kabine noch lange Stoff liefert.

(BjSch218 / Do., W11 S96)
#6
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
25. Dezember 2025, 13:22:49
Erster überzeugender Auftritt der Saison

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Anfängerliga Ost – 4. Spieltag
SV Rot-Weiß Werneuchen – Magdeburg 3:1 (3:1)
Zuschauer: 94 in der ehrwürdigen AlkiArena – und alle bekamen endlich das, worauf sie gewartet hatten: Fußball, der nicht nur kämpft, sondern diesmal sogar richtig gut aussieht.


--Vor dem Spiel – leichte Skepsis, viel Hoffnung--

Werneuchen war bisher mehr Abteilung ,,nett bemüht" als ,,brutal überzeugend".
Doch diesmal lag etwas in der Luft. Vielleicht Spannung. Vielleicht die Fritteusendämpfe vom Imbiss. Jedenfalls war man heiß – nicht nur auf Bier, sondern auch auf Punkte.

--Werneuchen zündet – und wie!--

Schon nach wenigen Minuten wurde klar: Heute hat Rot-Weiß tatsächlich vor, richtig Fußball zu spielen.
Pässe kamen an, Laufwege existierten – und niemand schaute völlig irritiert, wenn der Ball zu ihm kam. Fortschritt pur.

14. Minute – 1:0 Adreuk!
Ein schöner Angriff, sauber abgeschlossen. Jubel in Werneuchen. Es roch nach mehr.
Kurz danach leider der Dämpfer:

26. Minute – 1:1.
Magdeburg mit Ausgleich. Man hätte kurz nervös werden können... doch diesmal nicht.

33. Minute – 2:1 Günther!
Eiskalt. Abgezockt. So souverän, dass selbst der Vereinsvorstand kurz die Stirn runzeln musste:
,,Moment... sind das wirklich unsere?"

Und als Bonus kurz vor der Pause:

44. Minute – 3:1 Falk!
Die AlkiArena explodiert (auf 7.-Liga-Niveau, aber immerhin).
Halbzeit. Standing Ovations.
Zwei Fans bestellten vor lauter Euphorie tatsächlich alkoholfreies Bier – aus Versehen.


--Zweite Halbzeit – Haltung bewiesen--

Werneuchen verteidigte klug, stand stabil und ließ kaum was zu.
Magdeburg versuchte, Werneuchen blieb nervenstark – man merkte plötzlich:
Diese Mannschaft kann's doch!


--Der kleine Wermutstropfen--

Natürlich musste Werneuchen auch das Drama bedienen – zwei Verletzungen:

Geldorf erwischte es – angeblich wegen Übermotivation in den Beinen kombiniert mit Realität im Gegnerkontakt.
Diagnose von der Bank: ,,N bisschen was gezerrt, aber Humor intakt."

Andersch ebenfalls angeschlagen – er erklärte später:
,,Ich wollte nur mal gucken, wie bequem die Massagebank ist."
Ergebnis: bequem. Gute Besserung!



--Kuriose & lustige Momente--

Ein Fan rief nach dem 2:1 stolz: ,,Jetzt sind wir wieder Aufstiegskandidat!" – sein Sitznachbar antwortete: ,,Wir waren doch nie weg, wir haben nur geschlafen."

Der Stadionsprecher kündigte das 3:1 so euphorisch an, dass selbst eine Oma aus Reihe drei kurz dachte, Werneuchen hätte gerade die Champions League gewonnen.

Ein Magdeburger reklamierte lautstark, bekam aber von einem Werneuchener Spieler den liebevollen Hinweis:
,,Selbst wenn's stimmt – heute gehört das Spiel uns."


--Nach dem Spiel – Dorfidylle in Bestform--

Und weil wir hier nicht in der Champions League sind, sondern in Werneuchen, endet so ein Sieg natürlich nicht mit Profi-Interviews –
sondern mit Geburtstag bei Omas Gartenparty eines Spielers.

Nach Abpfiff ging es quasi geschlossen weiter zu:

Bockwurst

Kartoffelsalat

Kaltgetränken (zahlreicher Kategorie)

und Malle-Hits auf Dorfdisko-Lautstärke


Oma wurde gefeiert.
Die Mannschaft wurde gefeiert.
Irgendwann sangen alle, irgendwer tanzte, und einer meinte tiefsinnig:

 ,,So fühlt sich Aufstieg an. Zumindest nach drei Bier."


--Fazit--

Werneuchen endlich stark.
Verdienter Sieg.
Spielerisch überzeugend.
Humor vorhanden.
Party gesichert.

Und das Wichtigste:
Anschluss an die Aufstiegsplätze gehalten.
Es darf wieder geträumt werden – mit einem Augenzwinkern... und einer Flasche Bier in der Hand.

(BjSch218 / Do., W11 S96)
#7
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
24. Dezember 2025, 14:02:09
RW Werneuchen kehrt mit Niederlage aus dem Westerwald zurück

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Concord Eagles (1. Liga) – SV Rot-Weiß Werneuchen (7. Liga) 3:0 (1:0)
Zuschauer: 20.501 in der mächtigen Eagles-Arena

Der Westerwald war freundlich, die Arena imposant – das Ergebnis eher nüchtern.
Rot-Weiß Werneuchen trat bei Erstligist Concord Eagles an und bekam eine sehr klare Vorstellung davon, wie viel Platz noch nach oben ist.

--Die Anreise – lang, locker, mit realistischer Erwartung--

Die Fahrt in den Westerwald war lang, aber gut gelaunt.
Im Bus wurde kurz über Taktik gesprochen, dann länger über Getränkeversorgung und irgendwann hauptsächlich darüber, ob das Navi wirklich ernst meint, wie weit das noch ist.
Am Stadion angekommen: große Bühne, laute Fans, Erstligaflair.
Werneuchen mittendrin – ohne falsche Illusionen.

--Erste Halbzeit – Concord macht's erwachsen--

Die Eagles übernahmen direkt die Kontrolle. Mehr Tempo, mehr Genauigkeit, mehr... alles.
31. Minute – 1:0.
Sauber gespielt, souverän abgeschlossen – und verdient.
Die Zahlen lassen wenig Interpretationsraum:
Schüsse: 30 : 25 für Concord
Großchancen: 3 : 2 für Concord
Zweikampfquote: 67% für Concord

Werneuchen hatte Momente, Ansätze, Versuche – Concord hatte Lösungen.

--Pause – kurze Klarheit--

Wenig Drama in der Kabine.
Kein Weltuntergang, sondern nüchterne Erkenntnis:
Hier ist einfach eine Nummer größer unterwegs.

--Zweite Halbzeit – viel Ordnung, wenig Spannung--
52. Minute – 2:0.
Das Spiel bekam endgültig den erwarteten Verlauf.
Werneuchen probierte, rannte, investierte – aber eben auf einem anderen Level.
86. Minute – 3:0.
Der passende Schlussstrich.

Ein Ergebnis, das man nicht schönreden muss, aber auch nicht dramatisieren braucht.


--Kurioses & Lustiges nebenbei --

Ein Werneuchener Ersatzspieler schaute irgendwann auf die Anzeigetafel und meinte trocken:
,,Sieht doch okay aus – hätte schlimmer aussehen können. Zum Beispiel mit zweistellig."

In der 2. Halbzeit rief ein Zuschauer Richtung Werneuchener Bank:
,,Ihr seid sympathisch!"
Wenn das das größte Lob ist, weiß man ungefähr, wie das Spiel läuft.

Der Schiedsrichter erklärte ruhig einem Werneuchener Abwehrspieler, dass ,,Ballnähe" nicht automatisch ,,Ballbesitz" bedeutet. Pädagogisch wertvoll.

--Nach dem Spiel – akzeptiert und abgehakt--

Die Eagles zufrieden.
Werneuchen pragmatisch.
Kein Drama, kein Theater – einfach ehrliche Erkenntnis, dass hier zwei Welten aufeinandertreffen.

--Die Rückfahrt – das wahre Highlight--

Wenn das Spiel nicht feiertauglich ist, macht man eben die Rückfahrt dazu.

Die Strecke nach Hause war lang.
Sehr lang.
Zu lang, um sie nüchtern zu verbringen.

Also passierte Folgendes:

Kühlbox geöffnet – sehr oft.

Musik aufgedreht – sehr laut.

Irgendwann wurde der Bus zur fahrenden Partymeile.


Zwischenzeitlich gab's Karaoke, selbstverständlich komplett textunsicher, dafür lautstark.
Einige sangen ,,Atemlos", andere wollten Malle – am Ende lief beides gleichzeitig.
Der Trainer versuchte kurz seriös zu bleiben... scheiterte aber spätestens beim dritten Refrain ,,Johnny Däpp".

Ein Spieler meinte irgendwann:

,,Heute keinen Sieg geholt,
dafür aber mindestens zehn gute Geschichten."

Gegen Ende der Fahrt war die Stimmung irgendwo zwischen Festival, Klassenfahrt und leicht chaotischer Selbsttherapie.


--Fazit--

Concord Eagles: stark, souverän, klar besser.
SV Rot-Weiß Werneuchen: bemüht, realistisch – und immerhin reisefest.

Sportlich war es eine Lehrstunde in Effektivität.
Atmosphärisch ein Erlebnis.
Und emotional?
 ,,Nichts Historisches –
aber eindeutig ein Tag, den man nicht so schnell vergisst."

(BjSch218 / Do., W10 S96)
#8
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
23. Dezember 2025, 22:16:34
Das ,,Freundschaftsderby", das irgendwie weh tat

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks
Anfängerliga Ost – 3. Spieltag
1. FC Waldseite – SV Rot-Weiß Werneuchen 5:0 (1:0)
Zuschauer: 99 – aber stimmungsmäßig mindestens 9.000, denn im Stadion an der Drachenhöhle herrschte wie immer emotionaler Ausnahmezustand. Hexenkessel? Eher Vulkan.

Eigentlich ist es ja ein besonderes Duell.
Geografische Nähe, sportliche Rivalität – und vor allem die Geschichte der beiden Teammanager BjSch218 (Rot-Weiß Werneuchen) und Willi_1FCW (1.FC Waldseite), die sich seit der 2. Klasse kennen.
Seit gemeinsamen Grundschulpausen, hitzigen Anstoss 2 Gold-Nächten und großen Schwüren wie:
,,Eines Tages spielen wir gegeneinander – online, episch, legendär!"

Tja, legendär war es. Für Waldseite.

Nur leider ohne persönliches Managerduell, denn Willi_1FCW war zeitgleich beim Weihnachtssingen an der Alten Försterei bei seinem Herzensverein 1.FC Union Berlin.
Man hörte, sein Gesang traf ungefähr so viele Töne wie Werneuchen an diesem Tag Pässe – also eher wenige.
Und angeblich hatte er so viel Glühwein, dass selbst der VAR gesagt hätte: ,,Das prüfe ich lieber nicht."

--Erste Halbzeit – Hoffen, Bangen... und dann die Karte--

Werneuchen startete mutig – aber der 1.FC Waldseite zeigte sofort, warum sie Titelfavorit sind.

12. Minute – 1:0.
Ein sauberer Angriff, ein präziser Abschluss – Werneuchen schaute noch, Waldseite jubelte schon.

Dann kam der Schockmoment:

16. Minute – Rot für Austermeier.
Notbremse. Der Stürmer wäre durch gewesen, das wusste sogar der Linienrichter von der Currywurstbude aus.
Austermeier ging, entschuldigte sich kurz, und meinte danach trocken:
,,Ich wollte nur verhindern, dass es schlimm wird."
Ergebnis: Es wurde schlimm.
Mit zehn Mann gegen den Favoriten – viel Spaß.

--Halbzeit – Hoffnung mit Restironie--

Werneuchen rettete das 0:1 in die Pause.
Der Trainer lobte Kampf, Wille und die Tatsache, dass niemand weggelaufen ist.

--Zweite Halbzeit – Der Drachenhöhle-Modus--
Pfeife ertönt – und die Heimmannschaft sagt: ,,Gut, jetzt ernsthaft."

46. Minute – 2:0.
Fans drehen auf, Drachenhöhle brennt.

48. Minute – 3:0.
Werneuchen wirkte kurz wie die Figur im Videospiel, deren Controller nicht angeschlossen ist.

65. Minute – 4:0.
73. Minute – 5:0.
Insgesamt: Lehrstunde in Tempo, Technik und ,,so macht man's halt".

Und als man dachte, schlimmer wird's nicht...

77. Minute – Gelb-Rot für Hölzenbein.
War schon vorbelastet. Ging dann duschen. Duschte wahrscheinlich länger als nötig. Vielleicht dachte er: ,,Duschen ist entspannter als dieses Stadion."

--Lustiges & Kurioses nebenbei--

Ein Werneuchener Fan meinte beim 4:0:
,,Wenn wir jetzt noch zwei machen, wird's wieder spannend!"
Optimismus kann man nicht trainieren – den hat man.

Ein Ball landete im Fanblock der Heimmannschaft, kam allerdings mit dem Kommentar zurück:
,,Den braucht ihr heute eh nicht."

Der Trainer wollte in der 60. Minute eine große taktische Ansprache halten, holt den Kapitän ran, schaut tief philosophisch – und sagt dann: ,,Wir spielen jetzt... einfach besser." Kurz, klar, erfolglos.

Der Linienrichter wurde mehrfach angebettelt, doch mal aus Mitleid Abseits zu winken – er tat es nicht. Eiskalter Profi.

Nach dem 5:0 rief ein Waldseite-Fan zu den Werneuchenern: ,,Bleibt stark, Jungs!" Worauf einer antwortete: ,,Wir bleiben... wir haben ja keine Wahl."

Und in der Kabine meinte schließlich jemand mit bemerkenswerter Ehrlichkeit:
,,Gut, dass wir nur 90 Minuten spielen mussten. Verlängerung hätte ich emotional nicht überlebt."

--Nach dem Spiel – Stolz auf Haltung, nicht aufs Ergebnis--

Abpfiff.
Der 1.FC Waldseite zufrieden. Werneuchen ernüchtert – aber fair, freundlich, mit Humor.
Man kennt sich, man respektiert sich, man gönnt sich... na gut, fast.

--Zurück in Werneuchen – Krisensitzung? Nee... Malle-Modus!--

Kaum zurück in Werneuchen, ging's direkt ins Vereinsheim.
Und dann passierte das, was eine wahre Mannschaft ausmacht:

Bier auf den Tisch

Malle-Hits auf Anschlag

Trainer mit feuriger Motivationsrede irgendwo zwischen Klopp, Kabarett und Karaoke


,,Wir stehen nach drei Spieltagen auf Platz 10 – ja.
Aber Leute, wir sind Werneuchen! Wir trinken nicht nur Bier – wir glauben auch noch an uns!"
Spätestens bei ,,Cordula Grün" sang sogar der Zeugwart mit.
Und spätestens beim dritten Kaltgetränk war klar:
Der Umschwung kommt.
Wir werden wieder lachen – und bald auch wieder punkten.

--Fazit--

1.FC Waldseite: Favorit, stark, verdient.
Werneuchen: Kämpfer, Chaoten, aber mit Herz, Humor und Teamgeist.
Es war eine bittere Klatsche.
Aber eine Geschichte, die man erzählt.
Eine Party, die man nicht vergisst.
Und eine Mannschaft, die sich nicht unterkriegen lässt.

Denn diese Saison ist noch lang –
und Werneuchen hat noch einiges vor.

(BjSch218 / So., W9 S96)
#9
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
23. Dezember 2025, 11:45:29
RW Werneuche mit deftiger Testspielniederlage im Saarland

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Testspiel im Stadion an der Rothmüle,
Bexbach Tigers (2. Liga) – Rot-Weiß Werneuchen (7. Liga) 7:1 (5:0)
Zuschauer: 7.810 – mindestens 500 davon wollten eigentlich ins Freibad und sind aus Versehen im Stadion gelandet.

--Die Anreise – Abenteuer Deutsche Bahn--

Werneuchen reist sonst gern mit dem Mannschaftsbus. Diesmal aber: Zugfahrt ins ferne Saarland.
Los ging's früh morgens, bewaffnet mit Kaffee, Brötchen – und der Hoffnung, dass die Deutsche Bahn gnädig ist. Man lernte schnell: Ist sie nicht.

Ein Spieler verpasste fast den Anschlusszug, weil er noch Pommes holen musste. Der Trainer fragte nach Ruhe in Wagen 3, bekam dafür Applaus von Junggesellenabschied in Wagen 4. Und spätestens, als der Schaffner meinte: ,,Bexbach? Ja, da kommen Sie schon irgendwie hin", war allen klar: Das wird ein langer Tag.

Immerhin: Stimmung top. Bier kalt. Und irgendwo zwischen Leipzig und ,,wo sind wir eigentlich?" sang die Mannschaft erstmals:
,,Wir fahren nach Bexbach – und holen... Erfahrungen!"

--Anpfiff – und Bexbach macht ernst--

Die Bexbach Tigers empfingen Werneuchen im großen Stadion an der Rothmüle – beeindruckende Tribünen, laute Fans, klare Profiatmosphäre. Die Werneuchener Jungs schauten kurz ehrfürchtig... und dann schossen die Tigers los.

2. Minute – 1:0.
Die einen stellten noch ihre Stutzen richtig ein, die anderen spielten Bundesliga-Tempo. Zack, drin.

24., 27., 28. Minute – 2:0, 3:0, 4:0.
Das ging so schnell, dass der Stadionsprecher irgendwann nur noch durchzählte. In der Werneuchener Defensive brannte es lichterloh – Feuerwehr leider nicht im Kader.

41. Minute – 5:0.
Kurz vor der Pause dann noch ein Treffer. Da dachten einige Fans schon: Vielleicht pfeift der Schiri gleich zur Halbzeit... oder zur Gnade.

---Halbzeit – Mut, Humor und Mineralwasser--

Im Kabinengang traf man auf erstaunte Bexbacher Ordner:
,,Ihr seid 7. Liga? Respekt, dass ihr noch lacht."
Klar. Werneuchen nimmt's sportlich. Traineransprache:
,,Jungs, das Gute ist: Wir können nur besser aussehen!"


--Zweite Halbzeit – Wir leben noch!--

Und siehe da:

53. Minute – TOR FÜR WERNEUCHEN! 5:1!
Ein wunderschöner Angriff, ein sauberer Abschluss – und plötzlich hörte man nur noch: ,,Werneuchen! Werneuchen!"
Die Spieler jubelten, als hätten sie gerade den Champions-League-Einzug klargemacht. Ein Tiger-Fan sagte trocken:
,,Jetzt geht's los!" – leider meinte er Bexbach.

64. Minute – 6:1.
89. Minute – 7:1.
Die Tigers drehten zum Schluss noch mal auf, einfach weil sie's können. Werneuchen kämpfte, rannte, grätschte – und hatte trotzdem ungefähr so viele Chancen wie ein Fahrrad in einem Formel1-Rennen.

--Lustiges zwischendurch--

In der 30. Minute rief ein Werneuchener Spieler zum Nebenmann: ,,Deck du die 9!" – Antwort: ,,Welche? Die, die gerade an mir vorbeirennt?"

Ein Bexbacher Fan fragte freundlich: ,,In welcher Liga seid ihr eigentlich?" – ,,Siebte." – ,,Dann seid ihr aber echt mutig!"

Die Stadionkamera fing in der zweiten Halbzeit einen Werneuchener Verteidiger ein, der nach einem Sprint kurz wirkte, als würde er über sein Leben nachdenken.

Der Trainer schrie einmal: ,,Ruhig, Männer!" – worauf der Torwart rief: ,,Ich BIN ruhig, nur der Ball nicht!"

--Nach dem Spiel – Stolz, Selfies, Bier--

Nach Schlusspfiff gabs Applaus. Von beiden Seiten.
Bexbach lobte Werneuchen für Kampfgeist, Werneuchen lobte Bexbach für Fußball aus einer anderen Galaxie.
Dann: Duschen, Hände schütteln, Erinnerungsfotos – und ab zum Bahnhof.
Und nun begann Teil 2 des Abenteuers: Die Heimreise.

-Heimreise – Rückfahrt im Bierreisezug-

Dann begann das zweite Kapitel des Tages: die epische Rückfahrt.
Im Zug herrschte schnell beste Stimmung. Einer verkündete stolz:
,,Leute, wir haben immerhin mehr Tore geschossen als der Schaffner Tickets kontrolliert."
Irgendwann erklang eine Mischung aus Mannschaftsgesang und leicht schiefen Balladen aus dem 90er-Fußball-Hitarchiv.
Im Bordgang traf man Fans, Pendler und einen älteren Herrn, der trocken meinte:
,,7:1? Kopf hoch, Jungs. Hauptsache ihr habt Spaß."

--Fazit--

Bexbach Tigers: sportliche Übermacht.
Rot-Weiß Werneuchen: ehrliche Arbeiter, mit Humor, Herz – und jetzt einer legendären Auswärtsstory im Gepäck.
Fußballerisch war es eine Lehrstunde.
Emotional? Ein Erlebnis, das keiner so schnell vergisst.
Und die wichtigste Erkenntnis:
Man kann neunzig Minuten verlieren
– und den Tag trotzdem gewinnen.

(BjSch218 / Mi., W9 S96)
#10
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
23. Dezember 2025, 06:45:54
Rot-Weiß Werneuchen strauchelt beim Heimauftakt

Zeitung:Der Kreisliga Kurier
Von Siggi Senfklecks

Anfängerliga Ost – 2. Spieltag
SV Rot-Weiß Werneuchen – Neugersdorf 1:1 (0:0)
Heimauftakt in Werneuchen. Die Sonne brennt, der Rasen glänzt, die Würstchen riechen herrlich – und eigentlich ist alles vorbereitet für den klaren Heimsieg. Immerhin ging man als Favorit in dieses Spiel. Betonung auf ,,eigentlich" ...

Vor dem Spiel

Schon vorm Anpfiff war gute Stimmung – wenn auch leicht chaotisch. Der Stadionsprecher kam etwas ins Schleudern und verwechselte Neugersdorf kurz mit 1.FC Waldseite. ,,Passiert halt, wenn man zu viele Top-Teams im Kopf hat", grinste er – und alle lachten. Noch.

Beim Aufwärmen zeigte Werneuchen erst mal, wie gut man mit Bällen umgehen kann... solange keiner auf's Tor muss. Ein Ball fliegt zum Bierstand, der nächste Richtung Trommel – das Publikum nimmt's mit Humor. Vielleicht hätte man die Präzision besser für später aufgehoben.

Erste Halbzeit

Werneuchen begann engagiert, aber ein bisschen so, als hätte jemand die Favoritenrolle nur halb geliefert: Druck da, Chancen da – Abschlussqualität irgendwo zwischen ,,Och schade" und ,,Warum... einfach warum?!"

Neugersdorf dagegen frech, bissig und mit der Einstellung: ,,Wenn wir schon wieder einem Favoriten Punkte klauen, dann bitte richtig!" Einmal wurde's richtig turbulent, als ein Neugersdorfer im Strafraum spektakulär ohne Gegnerkontakt einfiel – Herzstillstand in Werneuchen. Kein Elfmeter. Applaus. Kurzes Durchatmen. Dann wieder: Chancen vergeigen.

Zweite Halbzeit

Dann die kalte Dusche: Neugersdorf nutzt Unaufmerksamkeit, Zack – 0:1. Und plötzlich lag über Werneuchen dieses kollektive Gefühl von ,,Das kann doch jetzt nicht euer Ernst sein ... Heimauftakt! Favorit! Punkte holen war der Plan!"

Aber immerhin: Die Mannschaft bewies Moral. Eine Flanke – irgendwo zwischen intendiert und himmlische Eingebung – segelt perfekt in den Strafraum. Unser Stürmer steigt hoch, hält den Kopf rein – Tor! 1:1! Jubel, Erleichterung, kurze Euphorie.
Und dann setzte das Denken ein: ,,Moment... wir wollten hier doch eigentlich gewinnen."

Die Schlussphase? Ein wilder Mix aus Hoffen, Zittern und verzweifeltem ,,Komm schon, EIN Ding noch!" Doch das Ding kam nicht. Statt Jubelgefühl blieb ein etwas genervtes Schulterzucken. Ein Punkt, ja – aber irgendwie fühlt er sich an wie eine halbe Niederlage.

Nach dem Spiel

Die Fans klatschten trotzdem, aber man merkte: ein bisschen Frust schwang mit. Ein Spieler verhedderte sich noch im Fangzaun – Symbolbild der Partie. Kampf? Da. Wille? Da. Konsequenz? Bitte im nächstem Training suchen.

Ausblick

Feiern? Nur kurz.
Denn es wird ernst:

Unter der Woche wartet ein echter Härtetest:
Testspiel auswärts bei den Bexberg Tigers (2. Liga) – da wird man sehen, ob die Mannschaft lernen kann, Chancen zu nutzen... oder ob wieder der Bierstand das meiste Ballkontakt-Glück hat.

Und dann kommt das richtige Brett:
Auswärts beim Ligafavoriten 1. FC Waldseite, im legendären Stadion an der Drachenhöhle. Stimmung: Hexenkessel. Laut. Unangenehm. Da brauchst du mehr als Moral – da brauchst du Nerven aus Stahl, saubere Abschlüsse und vielleicht ein kleines Fußballwunder.

Denn klar ist: Werneuchen kann mehr. Und langsam wird's Zeit, es auch zu zeigen.

(BjSch218 / Di., W9 S96)
#11
Organisatorisches / Aw: [AJFM] Wappen
22. Dezember 2025, 18:37:48
Zitat von: dAb am 22. Dezember 2025, 17:54:54Und das war auch nicht ganz in der Mitte...


Vielen Dank für deine Hilfe. Ich weiß es sehr zu schätzen wieviel Arbeit,Zeit und Leidenschaft ihr hierfür investiert.
#12
Organisatorisches / Aw: [AJFM] Wappen
22. Dezember 2025, 13:35:29
OK vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Nach akribischen Ausbesserungsversuchen nun ein neuer Anlauf.
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#13
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
22. Dezember 2025, 12:54:01
Rot-Weiß Werneuchen testet in Bayern - und verliert

Zeitung: Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Die Motzenbrunn Hornets siegen vor 8.553 Zuschauern  – und Werneuchen erlebt ein Auswärtsspiel zwischen Fußball, Roadtrip und bayerischer Gastfreundschaft.
Testspiele sollen Erfahrung bringen. Manche bringen außerdem Kultur, Abenteuer – und im Fall des SV Rot-Weiß Werneuchen eine gesunde Erkenntnis: Wer als Siebtligist gegen eine Zweitligamannschaft antritt, sollte Humor im Gepäck haben. Gespielt wurde in der Milka-Arena, mitten im malerischen Salzachtal im Landkreis Altötting. Klingt idyllisch – wurde es auch. Zumindest in den Spielpausen.

--Anreise – zwischen Navi, Alpenfantasie und ,,Wo sind wir eigentlich?"--

Schon die Fahrt war eine Mischung aus Auswärtsfahrt und Klassenreise.
Das Navi hatte regelmäßig kreative Ideen, die an Führungen durch Kuhidylle erinnerten. Man sah mehr Weiden als Verkehrsschilder, mehr Berge als Tankstellen – und mindestens eine Straße, bei der man nicht sicher war, ob sie für Autos, Kühe oder Wanderer gedacht ist.

Philosophische Busfragen unterwegs:

,,Riecht die Milka-Arena nach Schokolade?"

,,Gibt's hier eigentlich WLAN oder nur Berge?"

,,Zählt das als Höhentraining?"


Trotz allem: Man kam an. Spät, aber glücklich. Klassisch Werneuchen.


--Auf dem Platz – Zweitliga-Turbo trifft auf Siebtliga-Herz--

Im eigenen Stadion zeigten die Motzenbrunn Hornets, warum sie Zweite Liga spielen.
Sie spielten schnell, präzise, clever – Werneuchen spielte tapfer, mutig und mit Kampfgeist. Dafür gab es reichlich Laufarbeit, viel Defensivleistung und gelegentlich die Erkenntnis: ,,Jo, das ist schon ein anderes Tempo."

Motzenbrunn traf dreimal – sauber, souverän, ohne Drama.
Endstand: 3:0.
Für Werneuchen eine Mischung aus:
,,War zu erwarten" – und ,,Eigentlich sind wir stolz, dass es nicht höher wurde".

--Stimmung – bayerisch freundlich mit Fußballliebe--

Die Milka-Arena zeigte sich herzlich, laut und erstaunlich respektvoll.
Kein Spott, kein Hochmut – stattdessen ehrliche Anerkennung.
Ein Motzenbrunner Fan grinste und meinte augenzwinkernd: ,,Wenn ihr so weiterspielt, müssen wir euch irgendwann mal wieder einladen – ihr bringt gute Laune mit."
Das ist im bayerischen Fußballjargon ungefähr kurz vor Ritterschlag.

--Heimreise – Roadtrip, Geschichten... und Bier--

Nach Abpfiff war niemand beleidigt – dafür etwas erledigt, sehr hungrig und erstaunlich gut gelaunt.
Im Bus entstand die perfekte Mischung aus:

viel Gelächter

spontanem Fachsimpeln

und der Erkenntnis, dass ein gut gekühltes Getränk nach einem 0:3 auch als Therapieform gilt.
Natürlich alles verantwortungsbewusst – aber sagen wir so:
Die Stimmung wurde mit jeder ,,Regenerationsmaßnahme" flüssiger.
Das Navi blieb weiter experimentell unterwegs, gönnte dem Team zusätzliche Bonuslandschaft, und irgendwo zwischen Salzach, Kuhwiesen und bayerischen Ortsschildern fiel mehrfach der Satz:
"Also ehrlich – langweilig wird's mit uns nie."

--Fazit--

Sportlich eindeutig: Zweite Liga ist nicht ,,ein bisschen über uns", sondern eher wie Erwachsenenfußball mit eingebautem Turbolader.
Aber Werneuchen nimmt mit:

Erfahrung ✔️

Kondition ✔️

Sympathiepunkte ✔️

Reisekompetenz ✔️

Bierverträglichkeit ✔️


Kurz gesagt: 0:3 verloren –
aber mit Anstand, Humor, guter Laune und einem Mannschaftsgefühl, das wichtiger ist als jede Testspiel-Statistik.

Der SV Rot-Weiß Werneuchen zeigt damit einmal mehr:
Man muss nicht gewinnen, um eine richtig gute Mannschaft zu sein.

(BjSch218 / Mi., W8 S96)
#14
Organisatorisches / Aw: [AJFM] Wappen
22. Dezember 2025, 10:33:07
Hallo Sportfreunde,

ich möchte definitiv nicht frech bzw. fordernd sein, aber besteht die Möglichkeit das Wappen während der Saison zu ändern? Wenn ja, würde ich gern mein neues Wappen integrieren lassen. Vielen Dank im Voraus.

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#15
Die Herren / [AJFM] Pressemitteilungen
22. Dezember 2025, 03:18:59
SV Rot-Weiß Werneuchen gewinnt zum Saisonstart

Zeitung:Der Kreisliga-Kurier
Von Siggi Senfklecks

Der SV Rot-Weiß Werneuchen hat sein erstes Spiel in der Anfängerliga Ost gewonnen. Ja, wirklich.
Und das sogar auswärts. Und sogar in Unterzahl.Endstand: 2:1 beim Mawery Club vor etwa 80 Zuschauern, von denen mindestens zehn nur zufällig vorbeikamen.

-Vorbereitung? Eher Überlebenstraining-

Zur Erinnerung:
Die Saisonvorbereitung bestand aus Testspielen gegen höherklassige Gegner. Und höherklassig bedeutet: schneller, fitter, taktisch cleverer – und gnadenloser in der Chancenverwertung.

Man lernte viel:

Wie man Gegentore zählt.

Wie man Humor trotz Ergebnis behält.

Und dass Zweit- oder Erstliga-Gegner meistens nicht zum Kaffeekränzchen antreten.
Kurz gesagt: Die Vorbereitung tat weh, brachte Kondition – und vor allem ausreichend Selbstironie.

--Spielbeginn – plötzlich sieht das gut aus--

In Berlin dann das Unerwartete: Werneuchen spielt frech.
Keine Zitterei, kein Angsthasenfußball, sondern: ,,Ach komm, wir probieren's einfach mal."
Zwei Angriffe, zwei Tore – 0:2.
Die Mawery-Spieler gucken irritiert.
Die Zuschauer denken, sie hätten kurz weggeschaut.
Und die Werneuchener Bank jubelt, als hätte man gerade das Champions-League-Finale gewonnen. Mindestens emotional.
Dann wurde es... sagen wir: typisch Werneuchen
Kurz vor der Pause entscheidet Innenverteidiger Brungs, der Geschichte etwas Würze zu geben. Erst Gelb. Dann: ,,Ach komm, wenn schon, denn schon" – Gelb-Rot.
Ab da war die Spielidee simpel:
Fußball spielen? Keine Zeit. Einfach alles weghauen, was Richtung eigenes Tor kommt.
Mawery macht das 1:2, Werneuchen verteidigt mit:

Beinen aus Blei

Herz auf Maximum

und gelegentlich leicht planlosen Blicken


Aber es funktionierte. Irgendwie. Keine Ahnung wie. Hauptsache: Endstand passt.

--Nach Abpfiff – willkommen im Dorfmodus--

Zurück in Werneuchen geht man natürlich nicht einfach nach Hause.
Erst wurde im Bus gefeiert – und dann kam das Ritual:
Der Dorf-Kreisverkehr wurde zehnmal umfahren.
Hupen, Jubeln, Singen.
Und bei jeder Runde eine Laolawelle im Bus.
Spätestens da wusste jedes Haus im Ort:
Die Burschen haben gewonnen.

--Vereinsheim: Wissenschaftliche Analyse & flüssige Fachgespräche--

Im Vereinsheim dann das volle Programm:

Getränke kalt

Laune warm

Grinsen breit


Die Taktikanalyse war sehr professionell.
Sie dauerte exakt zwei Minuten.
Dann folgte Party bis... sagen wir: sportlich lange.

--Ausblick – die nächste Comedy-Episode steht schon bereit--

Unter der Woche geht's zu den Motzenbrunn Hornets (2. Liga) – also wieder Tempo, Stress, Erkenntnisse.
Und am Samstag kommt Neugersdorf, die ausgerechnet gegen Topfavorit 1. FC Waldseite ein 2:2 herausgekratzt haben. Also einer dieser Gegner, bei denen man am besten vorher zwei Kaffee und ein Gebet zu sich nimmt.

--Zusammenfassung--

Vorbereitung: hart.
Spiel: spannend.
Moral: gut.
Humor: unzerstörbar.

SV Rot-Weiß Werneuchen – sportlich solide, unterhaltungstechnisch absolute Spitzenklasse.

(BjSch218 / Mo., W8 S96)