Umfrage

eSport - Sport oder Mord?

Natürlich ist eSport ein richtiger Sport! :ok:
4 (33.3%)
eSport - sollte verboten werden! Geht raus und bewegt euch! :peitsch:
8 (66.7%)

Stimmen insgesamt: 12

AutorThema: eSport  (Gelesen 1292 mal)

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Offline Lupito

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Re: eSport
« Antwort #15 am 10. November 2018, 10:10:43 »
Und die letzte Aussage hat dann eher Stammtisch-Niveau, sorry.

Nö, daran ist gar nichts Stammtischniveau (das wird eher erreicht, wenn allen Ernstes die körperlichern Anforderungen an das stundenlange Halten eines Controllers mit Reitsport in einen Topf geschmissen werden), denn woran sonst, wenn nicht an Veränderungen in der Gesellschaft, sollte es denn liegen, dass man heutzutage Diskussionen darüber führt, ob eSport "Sport" ist, oder nicht? Vor 15 Jahren hätte man dir als "eSportler" noch eine Suchttherapie verordnet. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass damals irgendeiner der "Zocker" ein erhöhtes Ansehen hatte. Genau so ist es leider Realität, dass viele Menschen nicht mehr ohne Smartphone und Co. auskommen und inzwischen sogar ihre Kinder vernachlässigen, weil die Technik wichtiger ist. In diesem Zusammenhang betrachte ich eSport eben sehr kritisch, weil es ein weiterer von vielen Faktoren ist, der die Menschen vor PCs, Konsolen, Tablets oder was auch immer bringt, anstatt einfach mal etwas mehr soziale Interaktion im "Real Life" zu fördern. eSport mag ja ansich ok sein, aber eben nicht so groß aufgeblasen, wie er es momentan wird. Auf der einen Seite wird gewarnt, weil die Menschen zu dick werden, sich ungesund ernähren, zu wenig bewegen - auf der anderen Seite soll eSport offiziell anerkannt und gefördert werden? Sorry, aber da passt irgendwas nicht.

Offline Homerclon

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Re: eSport
« Antwort #16 am 10. November 2018, 17:06:59 »
Laut Wiki soll MTV 2003 einen Bericht über Jonthan "Fatal1ty" Wendel gesendet haben. Ist jetzt die Frage ob man nun eine gewisse Bekanntheit mit erhöhtem Ansehen gleichsetzt.

Nur ein paar Jahre später lizenzierte Er dann seinen Alias an diverse Hardware-Hersteller (wovon AFAIK nur noch ASRock übrig geblieben ist), und vermarktet(e) sogar Energy-Riegel unter dem Namen "Fatal1ty".
Ich erinnere mich jedenfalls, das dies bei vielen auf Unverständnis stieß. Aber heute wird auch auf jeden Scheiß "Gaming" geschrieben, und alles was explizit für "Gamer" vermarktet werden soll mit RGB-LED-Beleuchtung versehen.
Als ob dadurch irgendwas besser werden würde.

Wendel ist aber auch der einzige mir bekannte, der nur mit seinem Namen Geld verdient. In Südkorea gibts vlt. noch welche, die sind da ja ziemlich verrückt nach eSport.
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Offline TopScorer86

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Re: eSport
« Antwort #17 am 10. November 2018, 20:51:32 »
Wenn es so wäre, hätten z.B. Reiterinnen überhaupt keine Chance in einer Männerkonkurrenz.
  :eek:   :palm:  leider nein, leider gar nicht
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Offline TommyK

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Re: eSport
« Antwort #18 am 12. November 2018, 12:39:26 »
Aber persönlich hab ich auch so meine Probleme es als "richtige" Sportart zu betrachten. Da ich Sport auch mit körperlicher Betätigung assoziiere und definiere. (Wenn es heißt, man soll täglich 30min Sport machen, um den Körper fit zu halten, ist damit bestimmt kein Schach oder Videospiele gemeint.^^)
Mit Ausnahme der Wii, da kann man schon gut ins Schwitzen kommen ;)

Offline Fanakick

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Re: eSport
« Antwort #19 am 13. November 2018, 20:29:05 »
Nö, daran ist gar nichts Stammtischniveau (das wird eher erreicht, wenn allen Ernstes die körperlichern Anforderungen an das stundenlange Halten eines Controllers mit Reitsport in einen Topf geschmissen werden), denn woran sonst, wenn nicht an Veränderungen in der Gesellschaft, sollte es denn liegen, dass man heutzutage Diskussionen darüber führt, ob eSport "Sport" ist, oder nicht? Vor 15 Jahren hätte man dir als "eSportler" noch eine Suchttherapie verordnet. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass damals irgendeiner der "Zocker" ein erhöhtes Ansehen hatte. Genau so ist es leider Realität, dass viele Menschen nicht mehr ohne Smartphone und Co. auskommen und inzwischen sogar ihre Kinder vernachlässigen, weil die Technik wichtiger ist. In diesem Zusammenhang betrachte ich eSport eben sehr kritisch, weil es ein weiterer von vielen Faktoren ist, der die Menschen vor PCs, Konsolen, Tablets oder was auch immer bringt, anstatt einfach mal etwas mehr soziale Interaktion im "Real Life" zu fördern. eSport mag ja ansich ok sein, aber eben nicht so groß aufgeblasen, wie er es momentan wird. Auf der einen Seite wird gewarnt, weil die Menschen zu dick werden, sich ungesund ernähren, zu wenig bewegen - auf der anderen Seite soll eSport offiziell anerkannt und gefördert werden? Sorry, aber da passt irgendwas nicht.

Siehst du, es geht doch etwas differenzierter, auch wenn ich nicht deiner Meinung bin. :bier:
Ich will nicht die von dir genannten Dinge in einen Topf werfen. Damit wollte ich nur aufzeigen, dass eine gewisse körperliche Betätigung überall zu finden ist. Die Frage ist eher, ist das Körperliche in dieser Sportart entscheidend und wird darüber die Differenz hergestellt oder ist es lediglich eine "Grundvoraussetzung". Und letzteres würde ich eben für Dinge wie Reitsport, Bogenschiessen, Schach oder eben auch "eSport" behaupten.

Welcher eSportler hat denn heutzutage ein erhöhtes Ansehen? Ich kenne jedenfalls keinen beim Namen (Youtuber etc. zähle ich in eine andere Kategorie, die machen ja ihr Geld nicht über Wettkämpfe). Klar, die Leute werden wahrscheinlich in ihren Communities abgefeiert, aber das war's dann auch und dürfte vor 15 Jahren nicht anders gewesen sein. Ich gehe nicht davon aus, dass die Leute, die damals z.B. mit Age of Empires 2 Turnieren richtig Kohle gemacht haben, in eine Suchttherapie gegangen sind. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass du als Held abgefeiert wirst, wenn du deinem Bekanntenkreis sagst, dass du professioneller Gamer bist.

Ebenso finde ich nicht, dass man z.B. übersteigerte Smartphone-Nutzung mit der Entwicklung von eSports in einen Topf schmeissen sollte. Den Zusammenhang sehe ich nicht. Klar könnte man beides unter Digitalisierung verordnen, aber was schon nicht heutzutage. Ich halte das für zwei völlig verschiedene Phänomene.

Dass ich die Förderung von eSport auch kritisch sehe, habe ich schon erwähnt. Da kommt es immer auf das wie & was an.

Offline TommyK

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Re: eSport
« Antwort #20 am 14. November 2018, 08:03:07 »
Welcher eSportler hat denn heutzutage ein erhöhtes Ansehen? Ich kenne jedenfalls keinen beim Namen (Youtuber etc. zähle ich in eine andere Kategorie, die machen ja ihr Geld nicht über Wettkämpfe). Klar, die Leute werden wahrscheinlich in ihren Communities abgefeiert, aber das war's dann auch und dürfte vor 15 Jahren nicht anders gewesen sein. Ich gehe nicht davon aus, dass die Leute, die damals z.B. mit Age of Empires 2 Turnieren richtig Kohle gemacht haben, in eine Suchttherapie gegangen sind. Gleichzeitig kann ich mir nicht vorstellen, dass du als Held abgefeiert wirst, wenn du deinem Bekanntenkreis sagst, dass du professioneller Gamer bist.
Ich glaube zwar nicht, dass man damals mit Age of Empires 2 gut Geld verdienen konnte, wenn ich jedoch sehe, dass das siegreiche Team beim letzten Dota 2-Turnier über 10 Mio. $ erhalten hat, hat man ganz sicher sehr viele neue Freunde, wenn man davon erzählt und wird von denen bestimmt als Held gefeiert ;)

Offline Homerclon

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Re: eSport
« Antwort #21 am 14. November 2018, 15:56:37 »
Was? Die sind schon im Millionenbereich angelangt, und dann auch noch zweistellige Mio? :eek:
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Offline Lupito

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Re: eSport
« Antwort #22 am 14. November 2018, 16:00:43 »
Vielleicht sollte ich mein Pferd wieder verkaufen und mir stattdessen eine Konsole zulegen :D :reich:

Offline TommyK

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Re: eSport
« Antwort #23 am 15. November 2018, 07:45:05 »
Was? Die sind schon im Millionenbereich angelangt, und dann auch noch zweistellige Mio? :eek:
Also zumindest beim größten Dota 2-Turnier gab es schon bei der ersten Austragung 2011 für das siegreiche Team genau 1 Mio. $, ab 2014 ist das Ganze nochmal extrem in die Höhe geschossen. Bei League of Legends gab es ab 2012 ebenfalls mindestens 1 Mio. $ für das beste Team, aber da muss man schon Asiate sein, um gewinnen zu können ;)