AutorThema: Abschaffung der Fankultur?  (Gelesen 10216 mal)

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Offline alesch

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #105 am 28. April 2018, 18:24:00 »
Ich hab nie gesagt, der ist ein guter Fan oder der ist ein schlechter Fan. Dieses Urteil würde ich mir niemals erlauben.

Achso? Das hier
Wer sich in der Szene etwas auskennt, der weiß, dass München auf dem Rasen gefürchtet ist, auf den Rängen eher wenig, um es mal vorsichtig zu sagen
und das hier
Zum  :kotz: finde ich nur die Leute, die ihren Verein wechseln wie die Unterhosen oder sich bei Misserfolgen einen neuen Verein suchen. Solche Leute kann ich nicht als Fans ernst nehmen, aber ich denke, dass wir uns wenigstens in diesem Punkt einig sind...  :bier:
sind also nicht Statements von dir, wo du schlechte Fans definierst? Zu Zitat 2 im Übrigen: Nein, da sind wir uns nicht einig.

Und hier definierst du nicht, was ein guter Fan ist?
Ich steh zu meinem FCN, egal wann, wo und wie er spielt und Leute, die das tun, DAS sind für mich Fans!

So viel zum Thema Fans bewerten.
Wenden wir uns noch kurz der Diebstahlthematik zu:

Ich hab nie gesagt, dass ich den Diebstahl gut heisse
Das stimmt sogar. Ausdrücklich dafür hast du dich nicht ausgesprochen. Aber als "normal" bezeichnet, undzwar im Kontext einer Ultra-Kultur, hast du es schon. Und direkt im Anschluss eine Unterscheidung in der Wertigkeit eines "ultrasinternen" Diebstahls gegenüber eines von Ultras an "normalen Fanclubs" verübten Diebstahls. Das halte ich, wie gesagt, für Unsinn! Hier nochmal zum Nachlesen:
Ich finde es völlig okay, dass Ultras sich gegenseitig versuchen, sich ihre Schals/Shirts/etc. abzunehmen, das ist ihre Sache und gehört wohl zur Kultur dazu. Aber wenn "normale" Fans von Ultras abgezogen werden und im Heimblock dann "Fanshop-Schals" präsentiert werden oder Zaunfahnen von "normalen" Fanclubs, wie es sie bei jedem Club x-beliebige gibt, dann frag ich mich schon, was diese Ultras für Komplexe haben.

Offline --MariO91--

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #106 am 29. April 2018, 00:46:20 »
Achso? Das hier und das hier sind also nicht Statements von dir, wo du schlechte Fans definierst?

Es ging nie darum, dass ich die Münchner bewertet habe, sondern nur damit gesagt habe, dass das, was sie so von sich geben, nicht immer den Tatsachen entspricht. Was keinen überraschen wird, der sich mit der Szene etwas auskennt.

Leute, die ihre Vereine wechseln wie die Unterhosen sind für mich auch keine schlechten Fans, denn ich finde, wer aufhören kann, Fan einer Mannschaft zu sein, war nie wirklich einer, denn:

Und hier definierst du nicht, was ein guter Fan ist?
So viel zum Thema Fans bewerten.

Ich bewerte da niemanden, das ist nur meine persönliche Ansicht. Ich unterteile niemanden in guter Fan, schlechter Fan. Entweder, man ist voll und ganz Fan von seinem jeweiligen Club und zwar mit allen möglichen Konsequenzen oder man ist es eben nicht. Das ist meine persönliche Meinung. Wie schon gesagt, ich persönlich würde immer sagen, welches mein Verein ist, egal, ob er 8 mal in Folge die Königsklasse gewonnen hat oder gerade aus der 8. Liga abgestiegen wäre...

Wenden wir uns noch kurz der Diebstahlthematik zu:
Das stimmt sogar. Ausdrücklich dafür hast du dich nicht ausgesprochen. Aber als "normal" bezeichnet, und zwar im Kontext einer Ultra-Kultur, hast du es schon. Und direkt im Anschluss eine Unterscheidung in der Wertigkeit eines "ultrasinternen" Diebstahls gegenüber eines von Ultras an "normalen Fanclubs" verübten Diebstahls. Das halte ich, wie gesagt, für Unsinn!

In der Ultra-Szene ist es - wie schon erwähnt - etwas normales, solche "Diebstähle" zu begehen. Ob dir und/oder mir das passt, oder ob wir das gut heissen können/wollen, ist eine andere Sache. Für Ultras gehört dieses Spielchen dazu, für "normale" Fans aber nicht, daher finde ich es peinlich, wenn Ultras das bei "normalen" Fans machen. Ultras von zwei verschiedenen Clubs ticken genau gleich und lassen sich auf dieses Spielchen ein. Oder, um einen Ausschnitt aus einem Film von Ultras Nürnberg (Gate 8 - Fussball im UNgleichgewicht) zu zitieren: "Wenn ich mit einem Ultras Nürnberg T-Shirt durch München laufe, dann brauch ich mich auch nicht beschweren, wenn ich auf' s Maul krieg, weil ich dieses Spiel eingegangen bin."

Und dieses "Spiel" sollte sich meiner Meinung nach auch NUR auf Ultras beschränken und nicht gegen all möglichen Fans gehen, für die es eben nicht nur so ein "Spiel" ist, sondern eben anders aufnehmen.
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Offline Cerche

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #107 am 29. April 2018, 05:29:24 »
Hab letztens einen Trailer zu einem Film gesehen, der über die Freundschaft zwischen Nürnberg und Rapid geht. War sehr geil!  :bier:

Und wer mit RB Leipzig T-Shirt durch die Gegend läuft braucht sich generell nicht wundern, wenn er auf die Fresse kriegt  :effe:
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Offline alesch

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #108 am 29. April 2018, 15:31:11 »
Alter, willst du mich veräppeln, oder willst du das ehrlich nicht einsehen?  :bang:
Du definierst eindeutig, was als Fan gelten kann und was nicht. Da kannst du noch so oft beteuern, du würdest es nicht tun - damit bewertest du. Sagst du ja auch selbst: Du gibst deine Meinung ab. Man dürfe als Fan den Verein nicht wechseln mimimi, blablabla.


Ein Spiel wäre die Klauerei nur, wenn alle einverstanden gewesen wären, mitzumachen. Willigen nicht alle ein, ist es Diebstahl und eine Unterscheidung in guter Diebstahl böser Diebstahl hinfällig da redundant.



Offline --MariO91--

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #109 am 29. April 2018, 16:23:39 »
Hab letztens einen Trailer zu einem Film gesehen, der über die Freundschaft zwischen Nürnberg und Rapid geht. War sehr geil!  :bier:

Die Freundschaft von Nürnberg und Rapid ist schon lange da, aber wird auch intensiv ausgelebt von beiden Seiten.

Du definierst eindeutig, was als Fan gelten kann und was nicht. Da kannst du noch so oft beteuern, du würdest es nicht tun - damit bewertest du.

ICH BEWERTE NICHT, ich sag meine Meinung, das ist ein Unterschied in meinen Augen.

Man dürfe als Fan den Verein nicht wechseln mimimi, blablabla.

Ein Fan wechselt seinen Lieblingsclub auch nicht. Warum mann da mit "mimimi" und "blablabla" ankommen muss...  :palm:

Ein Spiel wäre die Klauerei nur, wenn alle einverstanden gewesen wären, mitzumachen.

Ultras haben dieses Spiel in ihrer Kultur verankert, bei denen gehört es dazu. Somit sind sie auch damit einverstanden, in allen Konsequenzen. Wenn ich als Ultra einen Schal/T-Shirt/Zaunfahne/etc. verliere, brauch ich mich nicht hinzustellen und - wie du schön geschrieben hast - "mimimi" zu machen...

Willigen nicht alle ein, ist es Diebstahl und eine Unterscheidung in guter Diebstahl böser Diebstahl hinfällig da redundant.

"Normale" Fans willigen in so was nicht ein, daher spielen sie dieses Spiel nicht mit und von daher sollten Ultras "Normalos" auch nicht abziehen, weil das einfach nur peinlich ist in meinen Augen...
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Offline alesch

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #110 am 01. Mai 2018, 19:08:51 »
ICH BEWERTE NICHT, ich sag meine Meinung
Dohoch, tust du ja wohohl. An oben besagten Stellen. Wie kommst du denn zu der Auffassung, eine Meinung sei automatisch wertungsfrei? Soll ich dir ein Beispiel für eine wertende Meinungsäußerung präsentieren? Moment, hier hab ich eine:

Zitat
Fußball ist meiner Meinung nach toll.
Wir sehen: Eine Meinungsäußerung, die aber eine positive Bewertung des Sports Fußball vornimmt. (Ohne genauer zu definieren, was in diesem Fall unter dem Begriff Fußball alles gefasst wird.)
Ein weiteres Beispiel:

Zitat
Ich finde, Nürnberg-Fans sind alle Gesindel.
Wiederum wird die Meinung deutlich markiert ("Ich finde"), was nicht zwangsläufig erforderlich wäre, aber hier der Anschaulichkeit dient. Gleichzeitig wirst du kaum bestreiten, dass man eine gewisse Wertung in diesem Zitat ausmachen könnte.
Kommen wir zu einem weiteren, abschließenden Beispiel:

Ein Fan wechselt seinen Lieblingsclub auch nicht. [...] :palm:
Was du sagst: Als Fan kannst du nur werten, wer nur bei einem einzigen Verein bleibt. Damit unterscheidest du Menschen die Fußball verfolgen und eine Zuneigung zu einem Verein für sich beanspruchen in Fans und Nicht-Fans. Was eine Wertung bedeutet, da du eine Kategorisierung (sogar eine Klassifizierung, denn man ist entweder Fan oder nicht in deiner Ansicht) vornimmst, die eine Unterscheidung ermöglicht. Du wertest. Und zwar nicht nur in diesem Mini-Zitat, sondern in weiter oben bereits erwähnten teilweise noch deutlicher. Ende der Diskussion

Offline Corns

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #111 am 01. Mai 2018, 20:29:57 »
Lässt man die Dorfe im Kirch, Jungs. Es bringt doch gar nichts, sich hier so anzukacken. Man muss nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Mario hat deutlich gemacht, dass er seine Aussagen als Meinungsäußerung verstanden wissen will. Das reicht doch jetzt.

Zum "Streitpunkt": ich finde auch, dass es emotional nochmal was anderes ist, ob man mit einem Verein durch dickund dünn geht oder ob man wechselnde Symapatien hat. Kann das bei mir selbst gut beobachten, da mein Herzensverein seit 23 Jahren nicht mehr erstklassig gespielt hat (und den werde ich bis in den Tod nicht mehr wechselnde!). Hatte daher in Bezug auf die Bundesliga schon unterschiedliche Teams mit denen ich sympathisierte. Damals als Leverkusen das CL-Finale verloren hat, tat mir das Team zum Beispiel sehr leid. Aber das ist emotional was ganz anderes als der Abstieg meines Vereins. Kann mir nicht vorstellen, dass man eine so tiefe Bindung wechseln kann. Die "Sympathie" hingegen kann wechseln (und mit ihr sporadische Spielbesuche und Trikotkäufe).

Offline Gonozal

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #112 am 01. Mai 2018, 21:16:27 »
Das hast Du sehr schön ausgedrückt, Corns,  :bier:

Das einzige Spiel, das für mich auch nur annähhernd so nervenaufreibend war, als der Aufstiegskrimi meines Heimatvereins letzte Saison, war das CL-Finale 2001.
Es geht eben nichts über Spiele, bei denen Herzblut dabei ist.

Jetzt, wo es in der Oberliga gegen den Abstieg geht, müssen wir leider feststellen, daß viele Besucher nur Erfolgsfans waren, die bei einer Niederlage schon eine Viertelstunde vor Abpfiff gehen.
Sympathien hab ich viele, aber nur an einem Verein hängt mein Herz und ich hab mit ihm das Schlimmste mitgemacht, was es gibt: Insolvenz und Vereinsauflösung.
Mein Wappen bei HT ist dem SV Atlas gewidmet, rund 8 Jahre nach seiner Auflösung, als ein Neustart noch völlig utopisch war. :)
"Das Geheimnis eines erfüllten Lebens ist, gefährlich zu leben"
- Nietzsche

HT:
Meister in der Deutschland-Liga VII Saison 66, 68
Meister in der Ozeanien-Liga V Saison 53, 54, 56
Meister in der Zweit-Jugilga Saison V, VI, VII, XIII
Meister in der Dritt-Jugiliga Saison I, III, VI

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #113 am 02. Mai 2018, 12:22:07 »
Genau das hab ich damit auch gemeint. Ich finde Freiburg beispielsweise sympatisch, weil sie aus wenig sehr viel machen und exzellente Arbeit abliefern, ohne, auf irgendwelche Investoren zu hoffen oder "auf Pump" zu leben. Ich fand auch Burghausen in der 3. Liga sympatisch, weil sie zwar nur wenige Fans dabei hatten, diese aber dafür sehr laut waren. Ich steh auch auf Real oder Chelsea, aber das kann sich alles ändern. Meinem FCN bin ich immer treu und wenn es sein muss, geh ich mit diesem Verein auch in die Oberliga oder noch weiter runter. Natürlich interessiert mich auch die Bundesliga, obwohl wir seit 4 Jahren nicht mehr dabei sind, ich seh mir auch die CL oder EL an, ohne, dass wir JEMALS dabei waren, bzw. noch im "alten" UEFA-Cup waren. Wahre Fans hängen an ihrem Verein, egal, wo er spielt und wenn man es schafft, den Lieblingsverein aufzugeben, dann war man in meinen Augen auch nie wirklich Fan von diesem Club, höchstens Sympathisant.
Bestes Beispiel für meine "Einteilung" seh ich immer, wenn eine WM oder EM ansteht und jeder Verwandte/Bekannte dann glaubt, er/sie wäre der größte Experte. Versteht mich nicht falsch, jeder soll sein Fanleben so ausleben wie er will und es für sich mag, aber ich finde, man sollte nicht anfangen, den Leuten den Fussball zu erklären, die sich das ganze Jahr damit beschäftigen und nicht nur alle 2, bzw. 4 Jahre Fan sind...
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Offline Sunlion79

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #114 am 07. Mai 2018, 11:30:45 »
Einfach nur toll. :D

Zitat
Wie sich der VfL Wolfsburg von seinen Fans entfernt
Alles falsch gemacht

https://www.11freunde.de/artikel/wie-sich-der-vfl-wolfsburg-von-seinen-fans-entfernt

Game Over. :effe:

Offline Gonozal

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Re: Abschaffung der Fankultur?
« Antwort #115 am 07. Mai 2018, 11:47:02 »
"Das Geheimnis eines erfüllten Lebens ist, gefährlich zu leben"
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